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Leipziger Polizei will Überfall-Serie mit neuer Ermittlungsgruppe aufklären

Fünf Tatverdächtige in Haft Leipziger Polizei will Überfall-Serie mit neuer Ermittlungsgruppe aufklären

Zehn Überfälle auf Spielhallen, Geschäfte und eine Postfiliale in nur einem Monat waren der Leipziger Polizei zu viel. Eine neue Ermittlungsgruppe soll den Tätern das Handwerk legen.

Die Polizei Leipzig ermittelt in einer Serie von Raubüberfällen.
 

Quelle: dpa

Leipzig.  Die Leipziger Polizei ermittelt in einer Überfallserie und hat bereits fünf Verdächtige identifiziert. Die Männer und Frauen zwischen 19 und 32 Jahren sitzen mittlerweile in Untersuchungshaft. Ihnen werden verschiedene Raubüberfälle in den vergangenen Wochen vorgeworfen. Ziele seien unter anderem Spielhallen in der Dresdner- und der Arthur-Hoffmann-Straße sowie ein Blumenladen in der Ostheimstraße gewesen.

Zehn Überfälle in einem Monat

Doch damit nicht genug. Die Beamten haben im selben Zusammenhang sieben weitere Überfälle auf eine Postfiliale, eine weitere Spielhalle und mehrere Geschäfte im Auge. „Die Zeugenaussagen über die jeweiligen Tathergänge lassen darauf schließen, dass die zehn Fälle vom selben Täterkreis begangen worden“, sagt Polizeisprecherin Katharina Geyer. Dieser Eindruck werde auch durch die Bilder der Überwachungskameras gestützt. Eine sechsköpfige Ermittlergruppe soll deshalb ab sofort Licht ins Dunkel bringen, Parallelen der einzelnen Taten aufdecken und klären, ob der Serie weitere Fälle und Täter zugeordnet werden können.

Ähnlicher Tathergang

Beim Überfall auf eine Spielothek Mitte Februar in der Arthur-Hoffmann-Straße hatten zwei Männer zunächst eine 54-jährige Mitarbeiterin mit einem langen Gegenstand bedroht und in einer Toilette eingesperrt. Dann brachen sie ungestört einen Spielautomaten und einen Tresor auf und erbeuteten mehrere hundert Euro. Gleich drei Täter waren an dem Überfall auf die Spielhalle in der Dresdner Straße beteiligt: Während einer die Eingangstür zuhielt, gingen die anderen Beiden zu einer 40-jährigen Angestellten. Sie bedrohten die Frau mit einer Pistole und zwangen sie, die Kasse – in der sich eine dreistellige Summe befand – zu übergeben. Die Täter konnten beiden Fällen zunächst flüchten.

Hinweise nimmt die Ermittlungsgruppe über das Zeugentelefon der Kripo entgegen: 0341/96646666.

Von anzi

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