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Leipziger Stückelmord: Verteidigung legt Revision gegen Urteil ein

Mordprozess Leipziger Stückelmord: Verteidigung legt Revision gegen Urteil ein

Im Fall zweier zerstückelter Leichen in Leipzig wehrt sich der Verurteilte gegen eine lebenslange Haft. Sein Anwalt hat Revision gegen das Urteil des Landgerichts Leipzig eingelegt.

Symbolbild

Quelle: dpa

Leipzig. Im Fall zweier zerstückelter Leichen in Leipzig wehrt sich der Verurteilte gegen eine lebenslange Haft. Sein Anwalt hat Revision gegen das Urteil des Landgerichts Leipzig eingelegt. Der Antrag sei am Donnerstag beim Leipziger Landgericht eingegangen, sagte ein Gerichtssprecher. In frühestens gut drei Monaten kann der Antrag dem Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe überstellt werden. Diese Instanz entscheidet dann, ob die Revision zugelassen wird.

Nach Überzeugung des Gerichts hat der 37-Jährige aus Tunesien im Juli 2016 ein ihm bekanntes Ehepaar ermordet, die Leichen zerstückelt und anschließend in einem Badesee versenkt. Neben der Verurteilung wegen Mordes stellten die Richter die besondere Schwere der Schuld fest. Damit würde eine frühzeitige Haftentlassung erschwert.

Der BGH wird im Fall einer zugelassenen Revision nicht mehr die Fakten prüfen, sondern ausschließlich das Verfahren am Landgericht auf mögliche Fehler durchleuchten.

dpa

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