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SEK-Einsatz in Leipzig-Miltitz: 51-Jähriger stellt sich der Polizei

Nach Attacke auf Ehefrau SEK-Einsatz in Leipzig-Miltitz: 51-Jähriger stellt sich der Polizei

Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei musste am Samstagabend in Leipzig-Miltiz wegen einem Fall von häuslicher Gewalt anrücken. Ein 51-Jähriger hatte seine Ehefrau attackiert und sich anschließend im Haus versteckt. Da er unter dem Verdacht stand, Waffen bei sich zu haben, wurden Spezialeinheiten des LKA alarmiert.

Sondereinsatz am Samstagabend in Leipzig (Symbolbild)

Quelle: dpa

Leipzig. Der Notruf einer 43-Jährigen wegen häuslicher Gewalt hat am Samstagabend zu einem Großeinsatz der Polizei in der Geschwister-Scholl-Straße im Leipziger Stadtteil Miltitz geführt. Ihr Partner war sehr aufgebracht und wütend, so Polizeisprecher Andreas Loepki gegenüber LVZ.de. Es wurde vermutet, dass der Mann Waffen im Haus haben könnte, da er Jäger sei. Zudem litt er unter einer psychischen Erkrankung.

Als Streifenbeamte des Reviers Südwest gegen 18.40 Uhr bei der Frau in der Geschwister-Scholl-Straße auf Höhe der Rosenstraße eintrafen, stand diese vor dem Haus. Sie gab an, von ihrem Lebensgefährten körperlich attackiert worden zu sein. Ihr 51-jähriger Partner befand sich auch am Einsatzort. Er sei sehr aufgebracht gewesen. Von den Beamten wurde er gebeten ins Haus zurückzukehren.

Im weiteren Gespräch mit dem Opfer berichtete die Frau, dass ihr Mann eigenen Aussagen zufolge Waffen im Haus habe. Diese hatte die Frau jedoch nie gesehen. Da eine Gefährdungslage nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde ein Spezialeinsatzkommando (SEK) des Landeskriminalamts alarmiert.

Auf Anraten der Beamten kontaktierte die 43-Jährige ihre 13 und 16 Jahre alten Söhne, die sich noch im Haus befanden. Beide konnten das Haus sicher verlassen.

Der Mann befand sich allerdings wider Erwarten der Beamten nicht im Haus, sondern war in eine nahe gelegene Pizzeria gegangen. Bei der folgenden Kontaktaufnahme gab der Mann an, sich widerstandslos ergeben zu wollen. Er wurde um 22.15 Uhr in Gewahrsam genommen. Im Haus konnten weder Waffen noch Munition gefunden werden.

Der 51-Jährige wurde des Wohnhauses verwiesen. Gegen ihn wird wegen Körperverletztung ermittelt. Auch wird es vermutlich zu einer psychiatrischen Untersuchung kommen, so die Polizei. Gefahr für die Bevölkerung bestand laut den Beamten während des Einsatzes nicht.

dei/nöß

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