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Leipziger tappt in Handyporno-Falle und ruft die Polizei

Schlüpfriger Notruf Leipziger tappt in Handyporno-Falle und ruft die Polizei

Beim Surfen auf einer Porno-Seite wird einem 30-jährigen Leipziger das Handy gesperrt. Er soll 100 Euro für die Freischaltung überweisen. Doch statt zu zahlen, alarmiert er die Polizei.

Auch im mobilen Internet sollte man nicht ungeschützt surfen - diesen Ratschag gab die Leipziger Polizei einem Mann, der in einer Handyporno-Falle tappte.

Quelle: dpa

Leipzig. Kurioser Einsatz für die Leipziger Polizei: Ein 30-Jähriger hat sich am Wochenende an die Ordnungshüter gewendet, nachdem er eine Porno-Website besucht hatte. Dort tappte er offenbar in eine Handy-Falle. „Noch während des Besuchs auf einer Pornoseite färbte sich das Handydisplay plötzlich schwarz und danach erschien eine Warnmeldung in grüner Schrift“, teilte Polizeisprecherin Katharina Geyer am Montag mit.

Der Mann wurde aufgefordert, 100 Euro mit dem Bezahldienst PaySafe zu überweisen, ansonsten bleibe sein Smartphone gesperrt. „Zur Bestärkung der Forderung stand zusätzlich auf dem Display, dass es sich hierbei um einen ‚Deutschland Polizei-Fall‘ handele“, berichtete Geyer. Auch ein Aktenzeichen wurde angegeben, dabei habe es sich jedoch um eine „imaginäre Nummer“ gehandelt.

Die Polizei konnte den 30-Jährigen beruhigen. Ein derartiges Vorgehen wende die Polizei generell nicht an, so Geyer. Bei der Freischaltung seines Handys konnten ihm die Beamten in der Nacht zum Samstag nicht behilflich sein. Stattdessen gaben sie ihm den Ratschlag, auch im mobilen Internet nicht ungeschützt zu surfen – ohne Antivirensoftware.

nöß

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