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Polizeiticker Leipzig Leipzigerin auf Bali ermordet – Es ging offenbar um Baumängel
Leipzig Polizeiticker Polizeiticker Leipzig Leipzigerin auf Bali ermordet – Es ging offenbar um Baumängel
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13:45 19.03.2017
Für eine Deutsche endete der Aufenthalt auf Bali dramatisch.  Quelle: Archiv
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Leipzig

Eine Leipzigerin ist auf der indonesischen Ferieninsel Bali das Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Die 54-Jährige ist bereits am 26. Januar ums Leben gekommen. Sächsische Ermittler bestätigten jetzt den Fall und haben ein Ermittlungsverfahren wegen Mordes eingeleitet, so Oberstaatsanwalt Ricardo Schulz gegenüber LVZ.de. Das sei immer dann möglich, wenn bei Straftaten im Ausland auch Deutsche beteiligt seien. Die Strafbehörden seien zuvor von der deutschen Botschaft informiert worden.

Die in Freiberg geborene Frau ist bereits vor einem Jahr ausgewandert, hieß es. Über den Fall hatte die Lokalzeitung „Tribun Bali“ bereits Anfang Februar berichtete. Die genaue Identität des Opfers war da aber noch unklar. Die kaum bekleidete Leiche der Frau wurde demnach im Fluss Yeh Ho gefunden worden. Arme und Beine waren dem Bericht zufolge gefesselt.

Laut „Tribun Bali“ geht der Fall möglicherweise auf einen Streit um das neugebaute Haus der Deutschen zurück. Sie soll sich bei einem Bauunternehmer über Mängel beschwert haben, weshalb sie aus ihrem bislang nur gemieteten Haus nicht umziehen könne.

Der Unternehmer wird nun verdächtigt, die Deutsche im Streit getötet und die Leiche dann in den Fluss Yeh Ho gelegt zu haben. Dem Zeitungsbericht zufolge legte der Indonesier auch schon ein Geständnis ab, widerrief dies dann jedoch. Daraufhin sei er mangels Beweisen wieder freigelassen worden, berichtete das Blatt.

Von Matthias Roth

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