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Leipzigerin soll Mord an ihrem Ehemann beauftragt haben

33-Jährige vor Gericht Leipzigerin soll Mord an ihrem Ehemann beauftragt haben

Drei Männer soll sie dazu angestiftet haben, ihren Ehemann zu töten. Mit Billard-Queue, Holzkeule und Schlagstock gingen diese auf den Mann los und verletzten ihn schwer. Seit Dienstag stehen eine 33-Jährige und die drei mutmaßlichen Schläger in Leipzig vor Gericht.

Die Angeklagte Yvonne K. beim Prozessauftakt: Die 33-jährige Leipzigerin soll drei Männer damit beauftragt haben, ihren Mann umzubringen.

Quelle: André Kempner

Leipzig. Weil sie drei Männer damit beauftragt haben soll, ihren Ehemann zu töten, steht eine 33-Jährige vor dem Leipziger Landgericht. Sie ist unter anderem wegen Anstiftung zum versuchten Mord angeklagt. Auch die drei Männer stehen seit Dienstag vor Gericht. Ihnen wird gefährliche Körperverletzung und schwerer Raub vorgeworfen.

Wegen der Anstiftung zum versuchten Mord an ihrem Mann muss sich eine 33-Jährige vor dem Landgericht in Leipzig verantworten. Auch die drei mutmaßlichen Schläger sind angeklagt.

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Weil sie drei Männer damit beauftragt haben soll, ihren Ehemann zu töten, steht eine 33-Jährige vor dem Leipziger Landgericht. Sie ist unter anderem wegen Anstiftung zum versuchten Mord angeklagt. Auch die drei Männer müssen sich seit Dienstag vor Gericht verantworten. Ihnen wird gefährliche Körperverletzung und schwerer Raub vorgeworfen.

Laut Anklage sollen die Angreifer in einer Nacht im Januar dieses Jahres auf Geheiß der Frau in das Haus eingedrungen sein, in dem der Ehemann lebte. Den Schlüssel habe die Angeklagte ihnen gegeben. Die 33-jährige mutmaßliche Auftraggeberin des Trios wollte das Haus laut Staatsanwaltschaft wohl für sich haben. Sie hatte demnach die Scheidung gefordert, ihr Ehepartner hatte jedoch nicht eingewilligt.

Bewaffnet mit Billard-Queue, Holzkeule und Schlagstock soll das Trio auf den überraschten Mann losgegangen sein. Einer der Angeklagten, ein 33-Jähriger, soll ihm mit der Holzkeule so fest auf den Kopf geschlagen haben, dass das Opfer zu Boden ging und das Schlagwerkzeug zerbrach.

„Die Angeklagten setzten die Gewalttätigkeiten gegen ihr Opfer fort“, hieß es in der von der Staatsanwaltschaft verlesenen Anklageschrift. So sollen die drei Männer weiter auf den am Boden Liegenden eingeschlagen und eingetreten haben. Der Mann erlitt eine Platzwunde am Kopf, Knochenbrüche und diverse Prellungen.

Schließlich sollen die Angreifer von ihrem Opfer abgelassen haben. Sie drohten laut Anklage aber mit weiterer Gewalt, wenn der Mann das Haus nicht binnen einer Stunde verlassen haben würde. Beim Verlassen des Tatorts sollen die Männer unter anderem noch Elektrowerkzeug und einen Flachbildschirm gestohlen haben.

Beim Prozessauftakt äußerten sich die Angeklagten nicht zu den Vorwürfen. Die Frau saß die meiste Zeit mit ausdruckslosloser Miene auf der Anklagebank.

Bereits im Herbst 2016 soll sie versucht haben, einen Mann mit der Ermordung ihres Ehepartners zu beauftragen. Dieser lehnte jedoch ab. Daher ist die 33-Jährige auch wegen versuchter Anstiftung zum Mord angeklagt. Bis Dezember sind bislang noch 15 Gerichtstermine angesetzt.

LVZ

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