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Leipzigs Polizei registriert wieder weniger Verkehrsunfälle mit Schulkindern

Leipzigs Polizei registriert wieder weniger Verkehrsunfälle mit Schulkindern

Die Anzahl der Verkehrsunfälle mit schulpflichtigen Kindern ist erstmals wieder zurückgegangen. Nach dem Anstieg im vergangenen Jahr von 140 auf 172 wurde im Schuljahr 2013/2014 ein deutlicher Rückgang der Fallzahlen auf 108 registriert, teilte Polizeisprecher Andreas Loepki mit.

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Die Gemeinschaftsaktion "Sicherer Schulweg" soll Verkehrsteilnehmer für Vorsicht auf den Straßen Leipzigs sensibilisieren.

Quelle: Grafik LVZ

Und: Kein einziges Kind kam im zurückliegenden Schuljahr im Straßenverkehr ums Leben. Noch im Mai 2013 war ein achtjähriges Mädchen in der Oststraße von einem Auto erfasst worden. Es erlag im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Zuvor war sieben Jahre lang, von 2006 bis 2012, kein Kind aufs Leipzigs Straßen getötet worden.

Aktuell ist auch die Zahl der Verletzten gesunken. Waren es 2012/2013 noch 117 Kinder, zogen sich im Jahr darauf lediglich 98 Mädchen und Jungen bei Unfällen im Straßenverkehr Verletzungen zu. Die meisten Unfallopfer waren mit dem Fahrrad oder als Fußgänger unterwegs: "Bei 31 Unfällen waren Fußgänger und bei 52 Unfällen Radfahrer im Alter von 6 bis 14 Jahren am Unfallgeschehen beteiligt", so Loepki. Doch auch als Insassen im Auto wurden Schulkinder in Unfälle verwickelt.

Um die Anzahl der Unfälle auf dem Schulweg möglichst weiter einzudämmen, gib es im Rahmen der Gemeinschaftsaktion "Sicherer Schulweg" von Stadtverwaltung, Polizei, Messestadt-Verkehrswacht und Leipziger Volkszeitung auch in diesem Jahr wieder für jeden der rund 4700 Abc-Schützen einen speziellen Schulwegplan. Darin ist die sicherste Route vom Wohnort zum Schulgebäude aufgeführt. "Gemeinsame Aufgabe aller Partner der Aktion ist es, unsere jüngsten Verkehrsteilnehmer durch Anleitung, Hilfe und Unterstützung vor den Gefahren im Straßenverkehr zu schützen", sagte Loepki.

Die Polizei rät Eltern von Abc-Schützen wie jedes Jahr, den Schulweg mit ihrem Schützling schon vorher zu üben und auf mögliche Gefahrenstellen hinzuweisen. "Weil Erstklässler noch nicht in der Lage sind, Entfernungen und Geschwindigkeiten richtig abschätzen zu können, müssen die Eltern Hilfestellung geben", erklärte der Polizeisprecher. "Die Kinder sollten zudem auffällig angezogen werden, dazu gehören sowohl helle und leuchtende Kleidung, als auch Reflektoren an Ranzen und Bekleidung."

Übrigens rät die Polizei davon ab, die Schulanfänger fortwährend mit dem Auto zum Unterricht zu schaffen. Denn gerade dies verursache mittlerweile die größten Probleme vor den Schulen und auf den Schulwegen. Auch die Fahrt mit dem Rad "kann aufgrund des erhöhten Unfallrisikos und fehlender Abstellmöglichkeiten an den Schulen nicht empfohlen werden", so Loepki. "In Leipzig sollten die Schulwege möglichst zu Fuß bewältigt werden."

Vor dem ersten Unterrichtstag wird aber erst einmal gefeiert: Am 29. August von 10 bis 14 Uhr steigt auf dem Augustusplatz die Party zur Gemeinschaftsaktion "Sicherer Schulweg" für alle Schulanfänger der Stadt - zum 23. Mal.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 23.08.2014

Döring, Frank

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