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Leipzigs Polizei schwingt sich aufs Rad – Mobile Staffel nimmt Dienst auf

Leipzigs Polizei schwingt sich aufs Rad – Mobile Staffel nimmt Dienst auf

Die Leipziger Polizei tritt in die Pedale. Am Dienstag hat Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) die Fahrradstaffel der Messestadt in Dienst gestellt. Bis zu zehn Beamte werden künftig vor allem im Stadtgebiet, in Grünanlagen und an schwer zugänglichen Orten auf zwei Rädern im Einsatz sein.

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Die Fahrradstaffel der Polizei in Leipzig hat am 13.08.2013 ihren Dienst angetreten.

Quelle: dpa

Leipzig. Sie sollen, so der Minister, den Radverkehr kontrollieren und sicherer machen sowie Fahrraddieben „den Kampf ansagen“.

Hintergrund sind die deutlich gestiegenen Fallzahlen: Im vergangenen Jahr wurden 6067 Drahtesel in Leipzig gestohlen – ein Drittel mehr als 2011 (4570). Außerdem sind immer häufiger Radler in Verkehrsunfälle verwickelt. 2012 wurden in der Messestadt 1240 Fälle registriert, bei denen 846 Radfahrer verletzt wurden und drei ums Leben kamen. Zum Vergleich: 2011 zählte die Polizei 776 Unfälle und 509 Verletzte.

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Leipzig. Die Leipziger Polizei tritt in die Pedale. Am Dienstag hat Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) die Fahrradstaffel der Messestadt in Dienst gestellt. Bis zu zehn Beamte werden künftig vor allem im Stadtgebiet, in Grünanlagen und an schwer zugänglichen Orten auf zwei Rädern im Einsatz sein. Sie sollen, so der Minister, den Radverkehr kontrollieren und sicherer machen sowie Fahrraddieben „den Kampf ansagen“.

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Zum Start der Fahrradstaffel am Dienstag traten zunächst drei Frauen und fünf Männer ihren Dienst an. Unter anderem wegen der langwierigen Auswahl geeigneter Bewerber und Anschaffung der Ausrüstung hatte sich die Einführung der mobilen Truppe zunächst verzögert. Nun ist der Leistungstest mit einem 500-Meter-Sprint und einer 42-Kilometer-Strecke absolviert, auch zehn individuell angepasste Trekkingräder und die Funktionskleidung sind vorhanden – Kostenpunkt: 40.000 Euro.

Die Velo-Polizisten sollen ganzjährig in zwei Schichten von 8 bis 23 Uhr unterwegs sein und mit ihrer Präsenz das subjektive Sicherheitsgefühl erhöhen. Neben den regulären Streifenfahrten werden die Beamten beispielsweise auch an Einsätzen bei großen Demonstrationen beteiligt. Sie sollen zudem nach Personen und insbesondere gestohlenen Fahrrädern fahnden. Damit ergänzen sie eine seit Mai 2012 tätige Ermittlungsgruppe und das System zur Fahrradregistrierung, in dem schon 70.000 Leipziger Räder erfasst sind.

Fahrradstaffeln gibt es bereits unter anderem in Dresden und Münster. Deren Erfahrungen sind nach Angaben des sächsischen Innenministeriums in den Aufbau der Einheit in Leipzig eingeflossen.

maf

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