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Polizeiticker Leipzig Lok-Stürmer Rolleder soll Schauspieler Heino Ferch verprügelt haben - Polizei ermittelt
Leipzig Polizeiticker Polizeiticker Leipzig Lok-Stürmer Rolleder soll Schauspieler Heino Ferch verprügelt haben - Polizei ermittelt
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09:30 02.10.2014
Steve Rolleder soll Heino Ferch, hier an der Seite seiner Frau Marie-Jeanette, verprügelt haben.
Leipzig

Das berichtet die Bild-Zeitung in ihrer Ausgabe vom Donnerstag. Der 51-jährige Schauspieler sei dabei verletzt worden und wurde anschließend in einer Klinik behandelt. "Es geht ihm den Umständen entsprechend", sagte Ferchs Manager Wolfgang Werner gegenüber LVZ-Online.

Ferch hatte dem Bericht zufolge zunächst mit seiner Frau das Oktoberfest besucht und schaute später noch im Nobel-Club „Heart“ vorbei. Dort sei auch Rolleder anwesend gewesen. Er hatte nach seinem Kurzeinsatz gegen Union Sandersdorf am vergangenen Freitag das freie Wochenende für einen Besuch in München genutzt.

Der Auslöser für den Übergriff ist noch unklar. „Opfer und Täter kamen sich ins Gehege“, sagte Polizeisprecherin Elizabeth Matzinger lediglich auf Anfrage von LVZ-Online. Neben dem 31-jährigen Leipziger sei auch ein 30 Jahre alter Mann aus Grimma an der Auseinandersetzung beteiligt gewesen. Beide mutmaßlichen Schläger nahm die Polizei mit aufs Präsidium. „Nach der Sachbearbeitung wurden sie aber wieder entlassen“, berichtete Matzinger. Die Beamten ermitteln wegen gefährlicher Körperverletzung, weil zwei gegen einen gehandelt haben. Das Gesetz sieht in solchen Fällen eine Haftstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren vor.

Rolleder selbst wollte sich zu dem Vorfall nicht äußern. Der 1. FC Lok wartet zunächst die Ermittlungen ab. „Wir wollen niemanden vorverurteilen“, sagte Vereinssprecher René Gruschka. Der Spieler sei in dieser Woche krank geschrieben gewesen. „Deshalb war er auch noch nicht bei uns“, so Gruschka. Sollte Rolleder aber tatsächlich in die Schlägerei verwickelt gewesen sein, wolle der Verein reagieren. In welcher Form ließ Gruschka zunächst offen. „Das werden wir dann in einer offiziellen Erklärung mitteilen“, sagte er.

Matthias Roth

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