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Markranstädter Kajakfahrer in Neuseeland verschollen – verzweifelte Suche auf Facebook

Markranstädter Kajakfahrer in Neuseeland verschollen – verzweifelte Suche auf Facebook

Er war losgepaddelt und kam nicht wieder zurück: Ein Kajakfahrer aus Markranstädt bei Leipzig ist bei einer Bootstour in Neuseeland spurlos verschwunden. Der 25-jährige René Weißwange war bereits am Montag am Hawea-See bei Wanaka auf der Südinsel zu einem Angelausflug gestartet.

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Ein Kajakfahrer aus Markranstädt bei Leipzig ist beim Paddeln in Neuseeland verschollen. (Symbolfoto)

Quelle: Volkmar Heinz

Wellington/Leipzig. Nach Angaben der neuseeländischen Polizei vom Freitag fehlt von dem Mann aus Sachsen bislang jede Spur.

Weißwange war am Mittwochmorgen von Freunden als vermisst gemeldet worden, nachdem er am Dienstagabend nicht zur Arbeit gekommen war. Er war einem Bericht des örtlichen Newsportals Otago Daily Times zufolge seit etwa zwei Monaten als Koch in Neuseeland tätig. Im März war er nach Neuseeland geflogen, um dort für ein Jahr als Backpacker durchs Land zu reisen.

Sein Kajak wurde von einem Polizeihubschrauber noch am Mittwoch am Ufer nahe des Orts Lage Hawea gefunden. Rund 600 Meter weiter östlich stießen Suchtrupps auf das Paddel.

Keine Schwimmweste an Bord

Freunde des jungen Mannes haben beim Online-Netzwerk Facebook inzwischen eine Gruppe gegründet, in der sie um Hilfe bei der Suche nach René Weißwange aufrufen. „Wenn ihr jemand in Neuseeland kennt, jemand der Informationen hat, jemand der uns helfen kann, bitte benachrichtigt uns“, heißt es dort. „Bitte verteilt diese Nachricht, sendet sie an jeden den ihr kennt und helft uns René zu finden.“

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Bei Facebook haben Verwandte inzwischen eine Gruppe gegründet, in der sie um Hilfe bei der Suche nach René W. aufrufen.

Quelle: Screenshot

Der 25-Jährige soll sich zuletzt am Montag per Handy bei einem Freund gemeldet und ihm von seinen Tourplänen berichtet haben, schreibt das Online-Portal weiter. Demnach wollte er nach Timaru Creek auf der Ostseite des Hawea-Sees paddeln, um dort zu fischen. "Warum er allein auf den See gepaddelt ist, können wir uns auch nicht erklären", erklärte Renés Bruder Danny am Freitag gegenüber LVZ-Online.

Auf dem 125 Quadratkilometer großen See war es in dieser Woche nach Angaben der Suchmannschaften besonders windig. Eine Schwimmweste soll der Kajaker nicht mit an Bord gehabt haben, obwohl diese zur Ausstattung des Boots gehöre, heißt es.

Insgesamt 26 Rettungskräfte fahndeten seit Mittwoch zu Fuß und in Booten nach dem Vermissten – bislang erfolglos. Die Suche sollte nach Angaben von Danny Weißwange am Montag fortgesetzt werden. Für diesen Samstag sei ein Meeting mit den Einsatzkräften geplant. Ein tragischer Unglücksfall wird von den Behörden nicht ausgeschlossen.

nöß/chl/dpa

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