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Polizeiticker Leipzig Marokkaner nach Messerstichen in Lebensgefahr
Leipzig Polizeiticker Polizeiticker Leipzig Marokkaner nach Messerstichen in Lebensgefahr
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13:34 12.12.2015
(Symbolfoto)  Quelle: dpa
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Leipzig

 Bei einer massiven Auseinandersetzung unter Ausländern im Leipziger Zentrum ist ein Marokkaner (29) lebensbedrohlich verletzt worden. Wie Polizeisprecher Uwe Voigt mitteilte, gerieten am Donnerstag gegen 15.15 Uhr im Bürgermeister-Müller-Park gegenüber dem Hauptbahnhof mehrere Männer heftig aneinander. Sie sollen unter anderem mit Holzlatten und Knüppeln aufeinander eingeprügelt haben.

Als Einsatzkräfte der Polizeidirektion sowie Kollegen von Bundes- und Bereitschaftspolizei am Tatort eintrafen, saßen zwei Verletzte auf einer Bank, die deutlich sichtbare Stichwunden hatten. Zeugen berichteten gegenüber der Polizei, dass sich aus einer Gruppe heraus zwei Männer durch den Park jagten und aufeinander einschlugen. „Anhand der Personenbeschreibungen und der Bekleidung konnten die Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei und der Bundespolizei im Park am Schwanenteich eine Person identifizieren“, so Voigt. Alle mutmaßlich Beteiligten seien einer Identitätsfeststellung unterzogen und zu weiteren Überprüfungen und Befragungen in das Polizeirevier gebracht worden. Später suchten Einsatzkräfte noch einmal den Weg von dem Park zum Schwanenteich ab und fanden ein Messer, das sichergestellt wurde, erklärte der Behördensprecher.

Der lebensgefährlich verletzte Marokkaner wurde von Rettungskräften vor Ort versorgt und dann in ein Krankenhaus eingeliefert. Ein weiterer Verletzter – es handelte sich nach Polizeiangaben um einen 24-jährigen Tunesier – konnte ambulant behandelt werden.

Als tatverdächtiger Messerstecher gilt ein 27-jähriger Tunesier, der zunächst zum Polizeirevier gebracht wurde. Er wird der gefährlichen Körperverletzung beschuldigt. Die Hintergründe der Auseinandersetzung sind bislang jedoch unklar. „Die weiteren Ermittlungen zum Tathergang und dem Motiv dauern an“, so Voigt.
 

Von F.D.

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