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Massenschlägerei in Leipzig-Paunsdorf – 22-Jähriger notoperiert

Am Sonntagabend Massenschlägerei in Leipzig-Paunsdorf – 22-Jähriger notoperiert

Zwei Personengruppen sind am Sonntagabend nach einer Feier auf einer Grünfläche in Paunsdorf tätlich aneinander geraten. Ein Mann wurde mit Messerstichen verletzt.

Weil sich einige der Beteiligten in eine Bahn retten wollten, wurde auch diese angegriffen.
 

Quelle: Andreas Bro

Leipzig. Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Menschengruppen am Sonntagabend im Stadtteil Paunsdorf sind drei Personen verletzt worden – darunter eine schwer. Der 22-Jährige musste nach Stichverletzungen im Oberkörper in einem Krankenhaus notoperiert werden, schwebe inzwischen nicht mehr in Lebensgefahr, teilte die Polizei mit. Zwei weitere Männer wurden mit Gesichts- und Kopfverletzungen behandelt, konnten später wieder entlassen werden. Vier Personen wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen.

Die Hintergründe des Disputes auf Höhe der Straßenbahnhaltestelle Ahornstraße, an dem bis zu 30 Personen beteiligt gewesen sein sollen, sind bisher aber noch völlig unklar. „Sicher ist nur: Eine der Menschengruppen feierte zusammen auf einer Grünfläche, es kam eine zweite Gruppe hinzu und die Auseinandersetzung begann“, erklärte Polizeisprecher Alexander Bertram gegenüber LVZ.de. Zwischenzeitlich fuhr eine Straßenbahn der Linie 7 in die Haltestelle ein und einige der Beteiligten versuchten sich nun in die Bahn zu flüchten. Daraufhin wurde die Straßenbahn mit Steinen beworfen, sagte Bertram. Dabei gingen zahlreiche Scheiben zu Bruch.

Zwei Personengruppen sind am Sonntagabend nach einer Feier auf einer Grünfläche in Paunsdorf tätlich aneinander geraten. Ein Mann wurde mit Messerstichen verletzt.

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Als die alarmierte Polizei am Tatort eintraf, versuchten die Personengruppen in verschiedene Richtungen wegzurennen. Die Beamten konnten einige der Flüchtenden festhalten und ihre Personalien aufnehmen. Vier der Männer wurden später zur weiteren Befragung mit ins Polizeirevier genommen, im Laufe der Nacht aber auch wieder entlassen.

Die Kriminalpolizei hat ihre Ermittlungen wegen schweren Landfriedensbruchs, Körperverletzungsdelikten und Sachbeschädigung an der Straßenbahn aufgenommen. "Die bisherigen Ermittlungen wurden durch Sprachbarrieren und die Tatsache erschwert, dass die Beteiligten nicht mit der Polizei reden wollten", hieß es im Polizeibericht am Montag. Zur Höhe des entstandenen Schadens ist bisher nichts bekannt.

Von mpu

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