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Polizeiticker Leipzig Mehr Tatwaffen in Leipzig sicher gestellt – steigende Tendenz in Sachsen
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Messer, die von der sächsischen Polizei sichergestellt wurden. (Archivfoto)  Quelle: dpa
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Dresden 

Parallel zur allgemeinen Kriminalitätsentwicklung in der Messestadt hat auch die Zahl der sicher gestellten Waffen in Leipzig im vergangenen Jahr wieder zugenommen. Das geht aus einer Kleinen Anfrage des Linke-Abgeordneten Enrico Stange im Sächsischen Landtag hervor.

Laut Antwort des Innenministeriums wurden 2016 in Leipzig 689 Waffen von der Polizei als Tatmittel registriert. Im Jahr zuvor waren es 639. Als größte Stadt im Freistaat liegt die Messestadt in dieser Statistik auch vor Dresden (550) und Chemnitz (305). Landesweit wurden im vergangenen Jahr insgesamt 3694 Fälle registriert, in denen Schuss-, Hieb- oder Stichwaffen im Spiel, heißt es.

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Waffengewalt wurde vor allem bei Raubüberfällen, Körperverletzung, Nötigung oder Freiheitsberaubung angewandt. Die Palette reichte vom Taschenmesser bis zur Pistole. Allerdings fallen nicht alle Waffen unter das Waffengesetz. „Wenn ein Täter bei einem Raubüberfall eine scharfe Waffe benutzt und keinen Waffenschein dafür hat, ist das etwas anderes“, erklärte eine Sprecherin des Landeskriminalamtes (LKA) die Unterscheidung in der Statistik. Danach gab es im vergangenen Jahr 1508 Straftaten gegen das Waffengesetz - 178 mehr als 2015.

Bis dahin war die Zahl dieser Fälle laut der LKA-Statistik von 2012 bis 2015 von 1766 stetig auf 1330 gesunken. Die Aufklärungsquote lag zwischen 96,2 und 97,1 Prozent. 2016 konnten 1464 der Fälle aufgeklärt und 1464 Täter gefasst werden. 314 und damit fast ein Viertel waren Ausländer. Sie machten auch in den Vorjahren den größten Teil der ermittelten Tatverdächtigen aus.

Kleine Anfrage I: edas.landtag.sachsen.de

Kleine Anfrage II: edas.landtag.sachsen.de

Von LVZ

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