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Messerattacke auf der Eisenbahnstraße in Leipzig: Täter entkam mit Straßenbahn

Messerattacke auf der Eisenbahnstraße in Leipzig: Täter entkam mit Straßenbahn

Nach einer Messerattacke am Donnerstagabend im Stadtteil Neustadt-Neuschönefeld sucht die Polizei nach dem etwa 25 Jahre alten Angreifer.

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Ein Mann ist bei einer Messerstecherei in der Eisenbahnstraße schwer verletzt worden.

Quelle: Dirk Knofe

Leipzig. Der Mann sei nach der Tat in einer Straßenbahn der Linie 3 in Richtung Torgauer Platz geflüchtet, sagte Polizeisprecher Alexander Bertram am Freitag gegenüber LVZ-Online. Deshalb würden nun auch die Bilder der Überwachungskameras ausgewertet.

Der Täter soll laut Polizei am Donnerstagabend schwarze Trainingskleidung mit orangenen Streifen getragen haben. Zudem hatte der mutmaßlich aus Tunesien stammende Mann eine dunkle Mütze auf. Er soll etwa 1,80 bis 1,90 Meter groß sein und dunkle, fast schwarze Haare haben.

Opfer und Täter kannten sich offenbar

Am Donnerstagabend kurz vor 18 Uhr hatte der Angreifer in einem Lebensmittelgeschäft in der Eisenbahnstraße, zwischen Hermann-Liebmann- und Hedwigstraße, auf seinen Bekannten eingestochen. Dabei wurde das 21-jährige Opfer, ebenfalls ein Tunesier, schwer verletzt. Nach einer Not-OP schwebt der Mann inzwischen außer Lebensgefahr. Er war bis Freitagvormittag jedoch noch nicht vernehmungsfähig.

Die Hintergründe der Tat sind bislang noch völlig unklar. „Alles deutet darauf hin, dass die Männer in einen Streit geraten sind. Worum es ging, wissen wir derzeit noch nicht“, so Bertram. Zuvor waren die beiden noch gemeinsam in einem gegenüberliegenden Imbissrestaurant gesehen worden. Sie sollen sich in arabischer Sprache unterhalten haben.

Angreifer stach mit Fleischer- oder Küchenmesser zu

Hinsichtlich der Tatwaffe gehen die Ermittler von einem „Fleischer- oder Küchenmesser mit 20 bis 25 Zentimeter langer Klinge“ aus. Der Täter stach dem 21-Jährigen damit in den Bauch und flüchtete anschließend.

Für die Tat gab es offenbar auch einige Zeugen. „Es waren Leute im Laden und auf der Straße“, so Bertram. Noch am Abend führte die Polizei umfangreiche Befragungen durch. Auch ein Suchhund kam zum Einsatz, die Fahndung wurde jedoch erfolglos abgebrochen.

Robert Nößler

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