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Messerstecher in Linie 11: Leipziger Polizei fehlt heiße Spur - Mädchen als Zeugen wichtig

Messerstecher in Linie 11: Leipziger Polizei fehlt heiße Spur - Mädchen als Zeugen wichtig

Die Polizei hat noch keine Spur von den Messerstechern aus der Straßenbahn vom Freitagabend. "Wir ermitteln mit Hochdruck", sagte Polizeisprecher Uwe Voigt am Sonntag.

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Quelle: Andreas Döring

Leipzig. Wichtig für die Beamten seien Zeugen des Vorfalls. Insbesondere die beiden bepöbelten Mädchen könnten wichtige Hinweise geben.

Die Polizei hatte zuvor weitere Details zu dem brutalen Übergriff veröffentlicht. Ein 23 Jahre alter Mann befand sich demnach am Freitag kurz vor 22 Uhr auf dem Weg in Richtung Schkeuditz. Schräg hinter ihm saßen nach Angaben der Polizei drei junge Männer, die zwei Mädchen mit obszönen Worten bepöbelten.

Der 23-Jährige mischte sich ein. Den Beamten zufolge habe anschließend ein Wort das andere ergeben. Die beiden Mädchen seien schließlich an der Haltestelle Chausseehaus ausgestiegen. Einer der drei Pöbler habe ihnen noch ein Feuerzeug nachgeworfen.

Die drei Männer verließen kurz darauf an der Haltestelle Georg-Schumann-Straße/Lindenthaler Straße ebenfalls die Straßenbahn. „Einer von ihnen spuckte dem Geschädigten dabei ins Gesicht, der sich daraufhin wehrte und versuchte dem Mann einen Schlag zu versetzen“, teilte die Polizei mit.

Es begann eine kurze Prügelei an der Straßenbahntür und davor. Anschließend rannten die drei Männer unerkannt in Richtung Lindenthaler Straße davon. Erst jetzt, so die Polizei, bemerkte der 23-Jährige eine blutende Wunde an seinem Oberschenkel. Offenbar hatte einer seiner Kontrahenten mit einem Messer zugestochen. „Wie es zu dieser Verletzung gekommen war und wer der Täter ist, konnte das Opfer nicht angeben“, so die Beamten. Der Fahrer des LVB-Zuges hatte inzwischen die Ordnungskräfte alarmiert. Ein Notarzt versorgte den Mann und brachte ihn schließlich in eine Klinik.

Die Polizei sucht jetzt Zeugen des Vorfalls. Die drei mutmaßlichen Täter sollen zwischen 18 und 25 Jahren alt sein. Einer von ihnen sei mit einem grünen Ed Hardy-T-Shirt bekleidet gewesen und habe längeres schwarzes Haupthaar und eine Seite kurz geschoren getragen haben. Bei einem seiner Kumpanen sei Hiphop-Kleidung auffällig gewesen. Der „Spucker“ ist den Angaben zufolge rund 1,80 Meter groß, 18 bis 20 Jahre alte und trägt kurze dunkle Haare.

Zeugen, insbesondere die beiden Mädchen, melden sich beim Polizeirevier Nord, Essener Straße 1 oder unter der Telefonnumer 0341- 5935 – 0.

Matthias Roth

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