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Mit Tempo 133 durch Leipzig: Tausende Raser bei Blitzmarathon in Sachsen erwischt

Mit Tempo 133 durch Leipzig: Tausende Raser bei Blitzmarathon in Sachsen erwischt

Jeder 17. war zu schnell unterwegs: Beim Blitzmarathon in Sachsen wurden bis Freitagmorgen insgesamt 5800 Temposünder erwischt. Rund 100.000 Autos seien bei der 24-stündigen Aktion im Freistaat kontrolliert worden, teilte das sächsische Innenministerium (SMI) mit.

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Blitzmarathon in Leipzig: Am Mariannenpark installiert ein Polizeibeamter eine Radarfalle.

Quelle: Christian Modla

Leipzig/Dresden. Ein Motorradfahrer in Leipzig hatte es ganz besonders eilig.

Bei einer zehnstündigen Kontrolle in der Konrad-Adenauer-Allee wurden am Donnerstag von 6330 gemessenen Fahrzeugen 250 geblitzt. „Trauriger Spitzenreiter war ein Motorradfahrer, der bei vorgeschriebenen 50 Kilometern pro Stunde mit 133 Sachen durch die Kontrolle raste“, berichtete Polizeisprecher Uwe Voigt. Bald wird er den Bus nehmen müssen, denn selbst das hinten angebrachte Kennzeichen wurde fotografiert. Ihm drohen nun 680 Euro Strafe, drei Monate Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg.

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Leipzig/Dresden. Jeder 17. war zu schnell unterwegs: Beim Blitzmarathon in Sachsen wurden bis Freitagmorgen insgesamt 5800 Temposünder erwischt. Rund 100.000 Autos seien bei der 24-stündigen Aktion im Freistaat kontrolliert worden, teilte das sächsische Innenministerium (SMI) mit. Ein Motorradfahrer in Leipzig hatte es ganz besonders eilig.

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94 Prozent hielten sich an die Vorschriften

Rund 50 Beamte beteiligten sich allein im Bereich der Polizeidirektion Leipzig an den Kontrollen, im gesamten Freistaat waren es knapp 500. Landespolizeipräsident Rainer Kann zeigte sich zufrieden. „Man kann von verschiedenen Seiten auf diesen Aktionstag blicken, wichtig ist die Aufmerksamkeit für die Gefahren der Raserei“, sagte er. Mit 94 Prozent habe sich der überwiegende Teil der Fahrzeugführer an die Verkehrsvorschriften gehalten. Je weniger Verstöße registriert würden, desto größer sei der Erfolg, so Kann.

Auch in Leipzig zog die Polizei eine zufriedene Bilanz. Die meisten Autofahrer hätten die vorgeschriebenen Limits eingehalten. „Zu schnell waren nur wenige. Es gab aber auch einige notorische Raser, die sich trotz angekündigter Kontrollen nicht im Griff hatten“, sagte Sprecher Uwe Voigt.

Kontrollen an 280 Stellen im Freistaat

Von Donnerstag bis Freitag, jeweils 6 Uhr, war für 24 Stunden an insgesamt rund 280 Stellen im Freistaat kontrolliert worden. Die Ordnungshüter wollten mit der Aktion darauf hinweisen, dass überhöhte Geschwindigkeit noch immer die Unfallursache Nummer 1 ist. Fast die Hälfte der 192 Todesopfer starb laut Ministerium im vergangenen Jahr bei Unfällen durch zu hohe Geschwindigkeit.

Robert Nößler / Winfried Mahr

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