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"Mit dem blauen Auge davongekommen": Reparaturen nach Blitzeinschlag im Zoo Leipzig

"Mit dem blauen Auge davongekommen": Reparaturen nach Blitzeinschlag im Zoo Leipzig

Nach dem Blitzeinschlag mit mehreren Verletzten am Donnerstagabend im Leipziger Zoo arbeiten Techniker an der Behebung der Schäden.

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Der Rettungsdienst brachte die zwei verletzten Kinder in ein Krankenhaus.

Quelle: Dirk Knofe

Leipzig. Wie Zoo-Prokurist Rasem Baban am Freitag gegenüber LVZ-Online sagte, sind aktuell noch die Steuerung des Wasserwerks und Teile der Telefonanlage defekt. Zudem müsse in der Sittichanlage die Elektronik erneuert werden. Probleme im Kassenbereich und im Computernetzwerk des Zoos wurden inzwischen schon behoben. „Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen“, so Baban weiter.

Der Blitz war am Donnerstag gegen 16.45 Uhr in der Nähe des Zoo-Restaurants „Hacienda“ eingeschlagen. „Wir können immer noch nicht genau sagen, wo es den Einschlag gab. Wir haben keine Brandspuren an Bäumen oder Gebäuden gefunden“, sagte Baban. Durch den sogenannten Spannungstrichter rings um die „Hacienda“ wurden ein vierjähriges Mädchen und ein sieben Jahre alter Junge verletzt.

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Leipzig. Donnerwetter: Am Himmel über Sachsen blitzt es laut einer aktuellen Studie besonders häufig. 3,5 Mal schlägt es im Freistaat pro Jahr und Quadratkilometer ein – mehr als doppelt so oft wie im Nachbarbundesland Thüringen. Hier sind es laut einer am Donnerstag veröffentlichten Untersuchung nur 1,5 Blitze pro Jahr und Quadratkilometer. Auch eine Hitliste mit den blitzreichsten Tagen haben die Forscher erstellt.

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Die Elektrizität breitete sich über die regennassen Fußwege aus und die beiden erlitten leichte Stromschläge. Mit Brandmarken am Körper wurden sie vorsorglich auf die Intensivstation der Uni-Kinderklinik gebracht. Später meldeten sich auch eine 20-Jährige und ein 47-Jähriger, weil sie ein Kribbeln im Körper verspürten. Diese Beiden wurden ebenfalls zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.

Steckdosen „verschmorkelt“ – Steuerung im Wasserwerk defekt

Im Spannungstricher lagen offenbar auch das Wasserwerk und die Käfige der Sittiche unweit der „Hacienda“. „In der Sittichanlage sind die Steckdosen verschmorkelt und herausgeplatzt. Tiere wurden zum Glück nicht verletzt“, so der Prokurist weiter. Im Wasserwerk, das unter anderem die Versorgung der Kanäle im Zoo regelt, ist ein Steuerungsmodul in Mitleidenschaft gezogen worden. „Ich denke, wir werden den Schaden aber im Laufe des Tages beheben können“, so Baban weiter.

Zumindest für den aktuellen Betrieb gebe es keinerlei Probleme. Der Zoo öffnete am Freitag wie gewohnt seine Tore. „Für die Besucher gibt es keine Beinträchtigen – außer vielleicht, dass es regnet“, sagte Sprecherin Melanie Ginzel.

Matthias Puppe

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