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Mord in Leipziger Fahrstuhlschacht: Revision gegen Urteil eingelegt

Bundesgerichtshof Mord in Leipziger Fahrstuhlschacht: Revision gegen Urteil eingelegt

In der vergangenen Woche verurteilte das Landgericht Leipzig einen 30-Jährigen zu lebenslanger Haft. Er soll 2013 einen Bekannten in den Fahrstuhlschacht eines Plattenbaus gestürzt und einen anderen Bekannten betäubt auf Bahngleise gelegt haben. Nun haben die Verteidiger Revision eingelegt.

Der Angeklagte Sebastian T. (r) wird am 20.08.2015 vor Prozessbeginn im Landgericht in Leipzig von einem Justizbeamten mit Handschellen in den Saal geführt.

Quelle: dpa

Leipzig. Der Mord in einem Fahrstuhlschacht in Leipzig wird ein Fall für den Bundesgerichtshof (BGH). Die Verteidiger des verurteilten Mannes haben Revision eingelegt, wie ein Sprecher des Landgerichts Leipzig am Dienstag mitteilte. Der 30-Jährige war vorige Woche wegen des Mordes, eines weiteren Mordversuchs sowie Brandstiftung verurteilt worden. Er soll 2013 einen Bekannten in den Fahrstuhlschacht eines Plattenbaus gestürzt und einen anderen Bekannten betäubt auf Bahngleise gelegt haben. Beide Opfer wussten von Internetbetrügereien des 30-Jährigen.

Der Mann hatte im Gericht geschwiegen. Seine Anwälte hatten einen Freispruch gefordert. Das Landgericht Leipzig verurteilte ihn zu lebenslanger Haft und stellte zudem verschärfend die besondere Schwere der Schuld fest. Der BGH muss nun entscheiden, ob er die Revision annimmt oder zurückweist.

LVZ

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