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Polizeiticker Leipzig Mordprozess in Leipzig unterbrochen – Angeklagter in der Türkei
Leipzig Polizeiticker Polizeiticker Leipzig Mordprozess in Leipzig unterbrochen – Angeklagter in der Türkei
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20:51 16.05.2018
Blick ins Landgericht Leipzig (Archiv). Der Mordprozess gegen drei Männer wurde noch vor Anklageverlesung unterbrochen. Quelle: dpa
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Leipzig - 

Noch vor Verlesung der Anklage ist ein Mordprozess in Leipzig gegen drei Männer unterbrochen worden. Einer der Angeklagten war wegen Krankheit nicht erschienen. Der 23-Jährige werde in der Türkei stationär in einem psychiatrischen Krankenhaus behandelt, wolle aber zum nächsten Prozesstag im Juni kommen, sagte dessen Verteidiger am Mittwoch im Landgericht Leipzig.

Scharfe Sicherheitsvorkehrungen

Der Mann ist zusammen mit einem 49 Jahre alten deutschen Staatsangehörigen und einem 45 Jahre alten Mann aus Bosnien-Herzegowina wegen Mordes angeklagt. Sie sollen vor dreieinhalb Jahren einen 42-Jährigen in Leipzig erwürgt und vergraben haben. Die Leiche wurde erst 2017 gefunden. Das Motiv für die Tat liegt im Dunkeln. Der Prozess wird unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen geführt.

Von LVZ

Drei Männer sollen einen türkischen Geschäftsmann in Leipzig umgebracht und anschließend dessen Leiche vergraben haben. Seit Mittwoch stehen sie vor Gericht.

16.05.2018

„Es gab einen Riesenknall“, erinnerte sich Zeuge Pavel L. am Dienstag im Leipziger Landgericht. Der 27-jährige Security-Mann hielt sich am 7. September 2017 direkt am Hauptbahnhof auf, als ein Fußgänger vor ein Auto gestoßen wurde. Die Staatsanwaltschaft geht von versuchtem Mord aus.

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Erst fuhren zwei Männer gegen einen Pfosten am Grimmaischen Steinweg, dann flüchtete der Fahrer zu Fuß. Seinen Beifahrer ließ er verletzt liegen.

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