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Motiv Habgier: Tunesisches Paar offenbar wegen Geldsorgen ermordet

Brutales Verbrechen Motiv Habgier: Tunesisches Paar offenbar wegen Geldsorgen ermordet

Die beiden brutal zugerichteten Opfer aus dem Bagger in Leipzig-Thekla wurden offenbar von einem drogenabhängigen Landsmann getötet. Er soll es auf Schmuck und Geld des Paares abgesehen haben.

Tunesische Medien berichten über den grausamen Mord in Leipzig und zeigen ein Bild des getöteten Paares.
 

Quelle: Screenshot LVZ

Leipzig.  Das ermordete tunesische Paar aus Leipzig-Volkmarsdorf ist offenbar aus Habgier umgebracht worden. Das wollen Medien des nordafrikanischen Landes aus Ermittlerkreisen erfahren haben. Einem Bericht des Portals T 24 zufolge mussten Ali T. und seine Frau Hadia sterben, weil es ein Landsmann auf den Schmuck und das Geld seiner Opfer abgesehen hatte. Opfer und Täter sollen sich bereits länger gekannt haben.

Die Leipziger Polizei hatte in der vergangenen Woche einen 36-jährigen Tunesier unter dringendem Tatverdacht festgenommen. Er sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Ob er inzwischen ausgesagt hat oder die Beweislage erdrückend ist, wollte die Staatsanwaltschaft nicht beantworten. „Die Ermittler bitten um größtmögliche Zurückhaltung“, sagte Behördensprecher Ricardo Schulz.

T 24 berichtet zudem, dass der mutmaßliche Mörder über Italien illegal nach Deutschland eingereist ist. Es handele sich um einen alkohol- und drogenabhängigen Mann, heißt es in dem Bericht. Offenbar habe er Geld für seine Sucht benötigt.

Zunächst war auch über einen religiösen Hintergrund für die grausame Tat spekuliert worden. Einem Bericht zufolge soll das muslimische Paar unterschiedlichen islamischen Richtungen angehört haben. Die Familien hätten sich deshalb gegen die Verbindung gestellt.

Die sterblichen Überreste des Paares sollen in den nächsten Tagen in die Heimat der Opfer überführt werden. Ali T. und seine Frau Hadia waren zerstückelt und anschließend in Müllsäcke verpackt worden. Dann versenkte sie der Täter im Bagger in Thekla. Sie hatten nur wenige Kilometer davon entfernt in der Zollikoferstraße in einer Plattenbauwohnung gelebt.

Das brutale Vorgehen wurde auch in Tunesien mit Erschütterung verfolgt. „Wir Tunesier schämen uns dafür und verurteilen das Verbrechen“, heißt es bei T 24.

Von mro

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