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Motiv nach Messerattacke im Osten Leipzigs noch unklar – Polizei wertet Spuren aus

Motiv nach Messerattacke im Osten Leipzigs noch unklar – Polizei wertet Spuren aus

Nach der Messerattacke auf einen 36-Jährigen am Sonntagmorgen im Leipziger Osten fahndet die Polizei mit Hochdruck nach den Tätern.

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An dieser Haltestelle wurde der Schwerverletzte am Sonntagmorgen gefunden.

Quelle: André Kempner

Leipzig. Wie Sprecherin Maria Braunsdorf gegenüber LVZ-Online sagte, sollen Beamte am Montag Anwohner des Tatorts auf der Eisenbahnstraße befragen. Zudem werten die Kriminaltechniker der Behörde sichergestellte Spuren der nächtlichen Auseinandersetzung aus.  

Unklar bleibt bisher allerdings immer noch das Motiv für den Überfall: „Das Opfer hat angegeben, die beiden Männer bisher nicht gekannt zu haben“, so Braunsdorf weiter. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei würden deshalb ergebnisoffen in alle Richtungen geführt.  

Täter flüchten ins „Rabet“ – Opfer am Sonntag notoperiert

 

Am Sonntagmorgen war der 36-jährige Leipziger gegen 5.30 Uhr unweit der Haltestelle Einertstraße von zwei Männern angegriffen und mit einem Messer schwer an Kopf und Körper verletzt worden. Danach seien die Täter in Richtung Parkanlage „Rabet“ geflüchtet, gab der Schwerverletzte zu Protokoll, als er am Sonntagabend nach einer Notoperation wieder ansprechbar war.

Der Mann konnte die Täter allerdings nicht detailliert beschreiben. Auch eine noch in der Nacht durchgeführte Fahndung rings um den Tatort habe keine Anhaltungspunkte auf die Angreifer ergeben. Die Ermittler konnten aber zumindest einige Spuren der Auseinandersetzung aufnehmen.  

Neuer Polizeiposten unweit des Tatorts

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Der neue Polizeiposten im Stadtteilladen auf der Eisenbahnstraße.

Quelle: Wolfgang Zeyen

Erst im Juni hatte der Angriff auf eine Familie in der Einertstraße, unweit des jetzigen Fundortes des Verletzten, für Aufsehen gesorgt. Fünf Menschen wurden damals unter anderem mit einem Dönermesser schwer verletzt. Die Polizei konnte damals vier Angreifer festnehmen. Die Auseinandersetzung war bis dahin allerdings auch nicht die erste mit Waffengewalt auf Magistrale im Osten Leipzigs.  

Anfang August wurde im etwa 200 Meter entfernten Stadtteilladen eine ständige Außenstelle des Polizeireviers Zentrum eröffnet, die allerdings nur tagsüber bis 18 Uhr besetzt ist. In den Nachtstunden sei die Präsenz durch Streifenfahrten aber ebenfalls deutlich erhöht worden, hieß es bei der feierlichen Eröffnung der Behördenstelle.

mpu

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