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Mutmaßlicher Kinderschänder aus Leipzig geht US-Fahndern ins Netz

Mutmaßlicher Kinderschänder aus Leipzig geht US-Fahndern ins Netz

Ein Mann aus Leipzig ist der US-Polizei ins Netz gegangen, als er im Internet nach Kindern für einen sexuellen Missbrauch gesucht hat. Der 63-Jährige war nach Angaben der Staatsanwaltschaft Cleveland auf eine fingierte Internetseite der US-Polizei hereingefallen.

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Für 1600 Dollar hatte der 63-jährige Leipziger einen Jungen und ein Mädchen "gebucht". Die Internetseite war jedoch von der US-Polizei fingiert. (Symbolbild)

Quelle: dpa

Leipzig/Cleveland. Für 1600 US-Dollar (rund 1140 Euro) hatte er dort einen Tag mit einem Jungen und einem Mädchen gebucht. Als er im April nach Cleveland im US-Bundesstaat Ohio flog, um die Kinder zu treffen, sei er gefasst worden, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Der Mann habe vor Gericht inzwischen alle Vorwürfe zugeben. Der „Schwarzwälder Bote“ hatte am Donnerstag zuerst über die Ermittlungen der US-Behörden berichtet.

Die Ermittler hatten seit September 2009 versucht, mit dem fingierten Internet-Angebot Pädophile zu überführen. Der Mann aus Leipzig geriet schnell in ihr Visier. Monatelang habe er im Internet versucht, sexuellen Kontakt zu 11- bis 13-jährigen Kindern zu bekommen. Die US-Ermittler machten ihm schließlich das Angebot, zwei Kinder zu treffen, die in Wahrheit nie existierten. Um sich die Kinder zu „reservieren“, habe der 63-Jährige vorab sogar 100 Euro geschickt.

Das Urteil vor dem Bezirksgericht in Cleveland soll nach Angaben eines Sprechers am 25. Oktober gesprochen werden. Gleichzeitig wird auch das Urteil für einen 49-Jährigen aus Albstadt in Baden-Württemberg erwartet, der den Ermittlern auf die gleiche Weise ins Netz ging. Der „Schwarzwälder Bote“ berichtete, dass die Richter in Ohio in einem vergleichbaren Fall zuletzt 20 Jahre Haft verhängt hätten.

dpa

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