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Polizeiticker Leipzig Nach Ausnahmezustand in Zwenkau: Fliegerbombe gesprengt
Leipzig Polizeiticker Polizeiticker Leipzig Nach Ausnahmezustand in Zwenkau: Fliegerbombe gesprengt
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08:56 28.11.2018
Sprengmeister Holger Klemig koordinierte die Sprengung der Bombe (im Hintergrund), die tags zuvor in Zwenkau gefunden wurde. Quelle: Polizei Leipzig
Zwenkau

Fast 33 Stunden lang hat eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe die Stadt Zwenkau südlich von Leipzig in Atem gehalten. Der Blindgänger sei am Dienstagabend um 20.12 Uhr auf einem Feld gesprengt worden, teilte die Polizei mit.

„Abgesehen von den technischen Problemen, die wir aber bewältigen konnten, ist der Einsatz reibungslos abgelaufen. Es gibt keine Verletzten, niemand ist zu Schaden gekommen. Wir haben jetzt lediglich ein großes Loch im Boden“, so Polizeisprecher Andreas Loepki abschließend gegenüber LVZ.de.

Die Fliegerbombe, die am Montag in Zwenkau entdeckt wurde Quelle: Polizei Leipzig

Ein Sprengmeister hatte zuvor mehrere Stunden lang versucht, die Bombe zu entschärfen. Wegen der Lage mitten in einem Wohngebiet war eine Sprengung vor Ort nicht möglich. Um die zunächst geplante Entschärfung zu realisieren, begannen Einsatzkräfte am Dienstagmorgen gegen sieben Uhr mit der Evakuierung eines etwa ein Kilometer großen Gebiets um den Fundort.

Evakuierung ab sieben Uhr

Auch ein Krankenhaus und ein Altenpflegeheim sowie die Schule und mehrere Kitas waren davon betroffen. Mit Unterstützung des Deutschen Roten Kreuzes sind vor allem ältere Bewohner in Notunterkünfte gebracht worden. Nachdem Bauarbeiter den Sprengkörper am Montagvormittag entdeckt hatten, mussten schon am Montagabend rund 600 Menschen in einem Kreis von etwa 100 Metern rund um den Fundort ihre Häuser verlassen.

Erst am Dienstagnachmittag stellten die Spezialkräfte schließlich fest, dass die Fliegerbombe wegen eines maroden Zünders nicht wie vorgesehen entschärft werden konnte. Der Blindgänger wurde daraufhin abtransportiert, die Menschen konnten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Alle Infos zum Nachlesen im Liveticker

Von Josephine Heinze/CN

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