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Nach Einbrüchen am Wochenende: Polizei nimmt vier Täter vorläufig fest

Nach Einbrüchen am Wochenende: Polizei nimmt vier Täter vorläufig fest

Bei zwei Einbrüchen im Leipziger Stadtgebiet hat die Polizei die Täter noch vor Ort stellen können. In beiden Fällen handelt es sich dabei um bereits polizeibekannte Suchterkrankte.

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Quelle: dpa

Leipzig. Das teilte die Leipziger Polizeidirektion am Montag mit.

Beim Einbruch in eine Spielhalle in Leipzig-Plagwitz haben am Freitagmorgen Streifenbeamte einen von zwei Tätern gestellt. Sein Komplize konnte flüchten.

Die Männer versuchten gegen 5 Uhr morgens sich Zugang zu einer Spielhalle in der Naumburger Straße zu verschaffen. Während einer der beiden eine Jalousie aufbrach, blieb der andere im Fahrzeug. Dabei wurden die Männer durch zwei Zeugen beobachtet, welche die Polizei verständigten. Den im Auto Wartenden hielten sie bis zum Eintreffen der Beamten fest. Diese nahmen den 23-Jährigen später fest. Sein Komplize entkam in Richtung des Plagwitzer Bahnhofs.

Bei weiteren Untersuchungen stellte sich heraus, dass es sich bei dem Flüchtigen um einen polizeibekannten Suchtkranken handelt, der überdies mittels Haftbefehl gesucht werde. Die Ermittlungen dauern an.

Böses Erwachen: Polizei weckt 21-Jährige während Komplizen in Kita einbrechen

In einem weiteren Fall haben Beamte der Leipziger Polizei am Sonntagnachmittag gegen 17 Uhr zwei Einbrecher in einem Grünauer Kindergarten festgenommen. Eine dritte Tatverdächtige, die den beiden Männern den Rücken freihalten sollte, schlief währenddessen ein und wurde später von den Beamten geweckt. Das teilte die Polizei am Montag mit.

Die beiden 25 und 26 Jahre alten Täter brachen ein Kellerfenster der Kindertageseinrichtung auf, durchsuchten anschließend sämtliche Räume und öffneten gewaltsam mehrere Schränke. Beim Verlassen des Gebäudes wurden sie von der Polizei in Empfang genommen. Bei den Männern handelt es sich um polizeibekannte Suchtkranke. Sie wurden vorläufig festgenommen.

Schlafend in einer Ecke nahe des Tatortes fanden die Beamten eine 21-jährige Komplizin. Auch die junge Frau hat sich nun - wie ihre Mittäter - strafrechtlich zu verantworten.  

Johannes Angermann

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