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Nach Messerattacke: Polizist schießt 28-Jährigen vor Revier in Leipzig-Grünau nieder

Nach Messerattacke: Polizist schießt 28-Jährigen vor Revier in Leipzig-Grünau nieder

Ein 28-jähriger Mann ist am späten Sonntagabend in Leipzig-Grünau von einem Polizisten niedergeschossen worden. Der Mann soll laut Staatsanwaltschaft vor dem Revier Südwest randaliert und eine eingreifende Beamtin mit einem Messer bedroht haben.

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Die Kripo hat die Straße vor dem Revier in Leipzig-Grünau abgesperrt. Am Sonntagabend war dort ein 28-Jähriger von einem Polizisten niedergeschossen worden.

Quelle: Holger Baumgärtner

Leipzig. Offenbar aus Nothilfe schoss ihr Kollege mehrfach auf den Angreifer und verletzte den Mann.

Gegen 23.45 Uhr, so die Staatsanwaltschaft, soll der 28-Jährige mehrere Flaschen gegen die Fassade des Reviers am Deiwitzweg, Ecke An der Kotsche, geworfen haben. Als Polizisten ihn festnehmen wollten, ergriff er die Flucht. „Nach den bisherigen Ermittlungen soll der Mann plötzlich stehengeblieben sein, ein Messer gezückt haben und damit auf eine Polizeibeamtin zugerannt sein“, sagte Ricardo Schulz, Sprecher der Leipziger Staatsanwaltschaft.

Angreifer an Bein und Schulter verletzt

Der Kollege der Frau gab mit seiner Dienstwaffe mindestens zwei Schüsse auf den Angreifer ab. Sie trafen ihn am Bein und an der Schulter. Der Mann wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht. „Er ist aber nicht in einem lebensbedrohlichen Zustand“, sagte der Oberstaatsanwalt. Laut einer Polizeisprecherin soll der Täter „sehr aggressiv“ gewesen sein. Alkohol oder Drogen seien nach ersten Erkenntnissen nicht im Spiel gewesen. Zuvor hatte es geheißen, der Mann habe auch Pyrotechnik gezündet.

Am Montagvormittag suchte die Polizei am Tatort nach den Projektilen und sicherte Spuren. Auch ein Spürhund kam dabei zum Einsatz. Die beiden Polizisten blieben unverletzt. Sie sollten am Montag zu dem Geschehen vernommen werden. Laut Polizei habe sich der 28-Jährige nun möglicherweise wegen gefährlicher Körperverletzung oder versuchten Totschlags zu verantworten.

Matthias Puppe / Robert Nößler

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