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Nach Mordversuch in Leipzig: Polizei hat einen 17-Jährigen im Visier

Nach Mordversuch in Leipzig: Polizei hat einen 17-Jährigen im Visier

Der Leipziger Mordkommission ist in einem rätselhaften Fall im Ortsteil Althen-Kleinpösna jetzt ein erster Ermittlungserfolg gelungen. Die Beamten haben einen 17-Jährigen als mutmaßlichen Täter im Visier.

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An der Bushaltestelle Dorfstraße in Kleinpösna-Althen wurde ein 19-Jähriger attackiert.

Quelle: Polizeidirektion Leipzig

Leipzig. Er soll einen 19-Jährigen bei einer Messerattacke lebensgefährlich verletzt haben.

Der Vorfall ereignete sich am 11. April zwischen 22.45 und 23 Uhr an der Bushaltestelle Dorfstraße. Das Opfer habe seinen späteren Angreifer angesprochen, der auf der Bank an der Bushaltestelle gesessen habe. Der 17-Jährige sei plötzlich aufgestanden und habe auf den 19-Jährigen eingestochen, so die Beamten. Worum es bei der Auseinandersetzung genau ging, teilten die Ermittler nicht mit. Anfangs war noch von einer „zunächst entspannten Lage“ die Rede gewesen. Ein politischer Hintergrund habe keine Rolle gespielt.

Der mutmaßliche Gewaltverbrecher habe sich jetzt in einer Vernehmung geäußert. Danach stellte sich der Fall offenbar in einem anderen Licht dargestellt. „Es kann derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass der Beschuldigte in Notwehr gehandelt hat“, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Erklärung mit. Die Anklagebehörde habe deshalb und weil der Heranwachsende bisher strafrechtlich ein unbeschriebenes Blatt ist, keinen Haftbefehl beantragt. Zudem sei auch die Tatwaffe sichergestellt worden. Weitere Angaben machte die Polizei mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht.

Eine Besonderheit im Umfeld des Übergriffs hat mit dem Fall nun offenbar nichts zu tun. Im Wartebereich der Bushaltestelle fanden die Polizisten die Schriftzüge „DROGEN“ und „B+S“. Sie waren mit Ketchup auf den Boden geschmiert worden. Einen Zusammenhang mit der Messerstecherei hätten die Ermittler nicht herausgefunden, hieß es weiter.

Matthias Roth

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