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Polizeiticker Leipzig Nach Polizeieinsatz im Intercity: Täter in ärztlicher Behandlung
Leipzig Polizeiticker Polizeiticker Leipzig Nach Polizeieinsatz im Intercity: Täter in ärztlicher Behandlung
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23:43 29.09.2016
Ein Verwirrter hatte am Mittwoch für einen stundenlangen Polizeieinsatz gesorgt. Quelle: Dirk Knofe
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Leipzig

Nachdem ein verwirrter 41-Jähriger am Mittwoch für einen stundenlangen Polizeieinsatz am Bahnhof Leipzig-Messe gesorgt hatte, ist der mutmaßliche Täter am Donnerstag in ärztliche Behandlung übergeben worden. Der Mann war nach seiner Festnahme zunächst über Nacht in polizeiliches Gewahrsam gekommen.

Wie die Beamten mitteilten, hatte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag einen Haftbefehl oder einen Unterbringungsbefehl abgelehnt. Nach bisherigen Erkenntnissen seien die Voraussetzungen dafür nicht erfüllt, hieß es. Zudem schätze ein Arzt ein, dass der 41-Jährige weder vernehmungsfähig noch in der Verfassung für ein Gewahrsam sei. Stattdessen habe man ihn in eine stationäre, fachärztliche Behandlung übergeben.

Der Mann war am Mittwoch in einem Intercity von Leipzig nach Berlin bei der Ticketkontrolle in einen Streit mit dem Zugpersonal geraten. Daraufhin drohte der offensichtlich verwirrte und behinderte 41-Jährige mit einer Bombe. Die Ermittlungen haben laut Polizei bisher keinen Hinweis darauf ergeben, dass der Beschuldigte tatsächlich eine Explosion herbeiführen wollte.

Bei dem stundenlangen Polizeieinsatz waren zahlreiche Beamte, ein Team des SEK sowie ein Sprengstoffhund vor Ort. Die Sperrung der Gleise hatte für Verspätungen im Zugverkehr geführt, die Auswirkungen waren in weiten Teilen Deutschlands zu spüren.

jhz

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