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Nach Sprengstofffund in Leipzig – laut Polizei kein Terrorverdacht

Verfolgungsjagd in Plagwitz Nach Sprengstofffund in Leipzig – laut Polizei kein Terrorverdacht

War es ein Bastler oder steckte mehr dahinter? Der am Freitag nach einer Verfolgungsjagd in Leipzig-Plagwitz gefundene Sprengstoff wird derzeit von der Polizei untersucht. Dass damit ein Anschlag geplant war, schließen die Behörden aus.

Nach der Verfolgungsjagd am Freitag untersuchte die Polizei das Auto in der Gießerstraße in Plagwitz.
 

Quelle: Dirk Knofe

Leipzig.  Nach der Sicherstellung explosiven Materials bei einer Verfolgungsjagd in Leipzig-Plagwitz schließen die Ermittler einen terroristischen Hintergrund aus. Es habe sich um sehr alten Sprengstoff gehandelt, teilte die Polizei am Montag auf Nachfrage von LVZ.de mit. Was der 26-Jährige, in dessen Auto und Wohnung die Substanzen am Freitagmorgen sichergestellt wurden, damit konkret vorhatte, ist noch unklar. Politisch sei der 26-Jährige bislang nicht in Erscheinung getreten. „Es sieht eher nach einem Bastler aus, dem der Chemiebaukasten nicht genug war“, so ein Ermittler gegenüber LVZ.de.

Der 26-Jährige, der auf der Flucht vor der Polizei mit seinem Wagen an der Ecke Gießerstraße/Karl-Heine-Straße in Plagwitz gestoppt wurde, war noch am Freitag wieder auf freien Fuß gekommen. Es habe nicht ausreichend Gründe für einen Haftbefehl gegeben, so die Polizei. Gegen den Leipziger wird unter anderem wegen Verstößen gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz ermittelt. Auch ein Teleskopschlagstock und ein Einhandmesser waren in seinem Auto gefunden worden. In seiner Wohnung in Gohlis wurde weiterer Sprengstoff entdeckt, der offenbar jedoch nicht zündfähig war. Auch hier dauere die Analyse noch an, ein Ergebnis wird in den nächsten Tagen erwartet.

Ein Autofahrer aus Gohlis wollte sich am Freitagmorgen einer Polizeikontrolle entziehen. Am Ende der Jagd durch Leipzig-West fanden die Beamten neben Waffen auch Sprengstoff in seinem Wagen.

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In der Nacht zu Montag war in Leipzig-Paunsdorf der gesuchte Terrorverdächtige Dschaber al-Bakr festgenommen worden. Auch in seiner Wohnung in Chemnitz war Sprengstoff gefunden worden – dieser war nach Behördenangaben explosiver als TNT. Beide Fälle stünden in keinerlei Zusammenhang, betonte die Polizei.

Von nöß

Leipzig Gießerstraße 51.32949 12.327162
Leipzig Gießerstraße
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