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Nach Vergewaltigung im Juli: Leipziger Polizei bittet um Mithilfe

Öffentlichkeitsfahndung Nach Vergewaltigung im Juli: Leipziger Polizei bittet um Mithilfe

Am 30. Juli wurde eine 34-jährige Leipzigerin von einem Mann in einem Musikclub der Südvorstadt bedrängt. Der Täter folgte der jungen Frau, überwältigte sie und zwang die 34-Jährige zu ungeschütztem Geschlechtsverkehr.

Fahndungsfoto der Polizei.
 

Quelle: Polizei Leipzig

Leipzig. Die Leipziger Polizei fahndet nach einem mutmaßlichen Vergewaltiger. Wie es am Dienstagnachmittag in einer Mitteilung der Beamten hieß, soll der Mann am 30. Juli eine 34-jährige Messestädterin in einer Bar bedrängt haben. Später habe der Täter sein Opfer dann bis zu ihrer Wohnung im Stadtteil Böhlitz-Ehrenberg verfolgt, die junge Frau dort überwältigt und zu ungeschütztem Geschlechtsverkehr gezwungen.

Die Tat begann in einer Lokalität in der Leipziger Südvorstadt. „Bereits dort näherte sich ihr ein unbekannter Mann in aufdringlicher Weise, der sie immer wieder unsittlich berührte“, so die Polizei. Gegen 3.30 Uhr habe junge Frau die Bar dann verlassen und sich für zwei Stunden in ein anderes Lokal begeben. Auch dort erschien allerdings nach kurzer Zeit der Täter und berührte sie gegen ihren Willen.

Um 5.30 Uhr verließ die 34-Jährige auch diesen Musikclub und wollte mit der Straßenbahn vom Goerdelerring nach Hause fahren. In der Bahn bemerkte sie den Verfolger erneut. „Nun, wo er sich in Sicherheit vor weiteren Beobachtern fühlte, bedrängte er die 34-Jährige heftig. Letzten Endes folgte der Täter der Frau bis nach Hause, überwältigte sie und zwang sie zum ungeschützten Geschlechtsverkehr“, heißt es in der Öffentlichkeitsfahndung der Ermittler.

Die Beamten haben in den vergangenen Monaten in dem Fall ermittelt, seien dem Vergewaltiger aber nicht auf die Spur gekommen. Leipziger Staatsanwaltschaft und Polizei bitten deshalb nun etwaige Zeugen um weitere Hinweise. Der per Fahndung gesuchte, mutmaßliche Täter soll etwa 1,80 Meter groß sein, trug zum Tatzeitpunkt kurze, schwarze Haare und habe einen markanten Leberfleck auf der Wange, heißt es. Nach Angaben der Beamten sprach er gebrochenes Deutsch. Er soll angeblich mehrere Deutschkurse besucht und beruflich mit Schleifarbeiten zu tun haben, so die Polizei weiter.

Wer den Täter in der besagten Nacht gesehen hat, ihn anhand der Abbildung wiedererkennt oder weiß, wo sich der Mann derzeit aufhält, sollte sich bei der Kriminalpolizei in der Dimitroffstraße 1 oder telefonisch unter (0341) 966 4 6666 melden.

Von mpu

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