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Nach Vergewaltigung in Leipzig: Polizei rät Frauen nicht mehr alleine zu joggen

Im Rosental Nach Vergewaltigung in Leipzig: Polizei rät Frauen nicht mehr alleine zu joggen

Nach der brutalen Vergewaltigung einer über 50 Jahre alten Joggerin im Leipziger Rosental ist der Täter noch nicht gefasst. Frauen sollten vorerst nicht mehr alleine laufen gehen, empfiehlt die Polizei.

Die Leipziger Polizei hat nach der Vergewaltigung im Rosental bislang noch keine heiße Spur. (Archivfoto)
 

Quelle: Andre Kempner

Leipzig.  Nach der brutalen Vergewaltigung einer Joggerin im Leipziger Rosental fahndet die Polizei weiter nach dem Täter. Bis Samstagmittag seien bereits einzelne Hinweise eingegangen. „Bislang gibt es aber noch keine heiße Spur“, sagte Polizeisprecher Uwe Voigt auf Anfrage von LVZ.de. Die Ermittlungen würden auch am Wochenende „unter Hochdruck“ weitergeführt.

Die Polizei nimmt den Fall sehr ernst und rät Frauen bis auf Weiteres zur Vorsicht in Leipzigs Wäldern und Parks, auch bei Tag. „Es wäre besser, zu zweit joggen zu gehen, oder zumindest zu schauen, ob immer jemand anderes irgendwo in der Nähe ist“, empfiehlt Sprecher Voigt. Beim Überholen sollte sicherheitshalber immer ein Blick zurückgeworfen werden, um nicht von hinten angegriffen zu werden. Hysterie sei aber nicht angebracht. „Man kann natürlich weiterhin auch alleine joggen gehen, aber man sollte Obacht geben“, betonte er.

Opfer musste notoperiert werden

Die Frau – nach Polizeiangaben eine weit über 50-jährige Frau – war am Donnerstagmorgen im Rosental brutal attackiert und anschließend sexuell missbraucht worden. Von der Emil-Fuchs-Straße kommend lief sie gegen 9.20 Uhr am Zooschaufenster vorbei in Richtung Gohliser Schlösschen. Auf den Waldwegen in Richtung Waldstraße überholte die Joggerin ihren späteren Peiniger.

Der Täter riss die Frau von hinten zu Boden, schlug und trat ihr mehrfach ins Gesicht, zerrte sie auf eine Wiese und verging sich dort an seinem Opfer. Die Frau erlitt schwere Gesichtsverletzungen und musste in einem Leipziger Krankenhaus notoperiert werden.

Zum Täter liegt folgende Beschreibung vor:

- südländischer Typ

- 25 – 35 Jahre alt

- 170 – 175 cm groß

- stämmige/kräftige Statur

- dunkle Haare

- kurzer, dunkler ungepflegter Bart

- bekleidet mit einfarbigem Basecap in gedeckter Farbe, kariertem Hemd mit blau/grünen länglichen Karos, leichter Jacke, knielanger Hose (eventuell grau), Sportschuhe

Erst am Dienstagvormittag war es am Bayerischen Bahnhof zu einem sexuellen Übergriff auf eine 22-Jährige gekommen. Ein Unbekannter griff der Frau dabei unter das Kleid, versuchte ihren Slip herunterzuziehen und flüchtete. Dass es sich um denselben Täter handelt, glaubt die Polizei nicht. Die Personenbeschreibung stimme nicht überein, so Voigt. Auch hier werde weiter gefahndet.

Hinweise zu beiden Fällen nimmt die Kripo in der Dimitroffstraße 1 oder telefonisch unter (0341) 96 64 66 66 entgegen.

Von nöß

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