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OAZ ermittelt nach Brandanschlag auf Leipziger Polizeiautos

Ähnlicher Fall in Chemnitz OAZ ermittelt nach Brandanschlag auf Leipziger Polizeiautos

Brandanschlag in Leipzig-Paunsdorf: Unbekannte haben in der Nacht zwei Transporter der Autobahnpolizei angezündet. Auch in Chemnitz versuchten Unbekannte, Polizeiautos anzuzünden. Das OAZ prüft einen Zusammenhang.

Brandanschlag in Leipzig: Unbekannte haben Autos der Polizei angezündez. (Symbolbild)

Quelle: LVZ

Leipzig. Brandanschlag in Leipzig: Unbekannte haben in der Nacht zu Montag zwei Transporter der Polizei angezündet. Wie die Behörde in Leipzig mitteilte, bemerkten vor einem Revier stehende Beamte gegen 2.20 Uhr Rauch an den Autos und löschten den Brand unter Mitwirkung der Feuerwehr. So verhinderten sie, dass das Feuer auf das Revier übergriff.

Trotzdem beschädigten die Flammen die Fassade des Gebäudes sowie beide Wagen. Wie hoch die Schadenssumme ist, war zunächst unklar. Verletzt wurde niemand.

Die Polizei geht derzeit von einem gezielten Brandanschlag aus, wie eine Sprecherin des Operativen Abwehrzentrums (OAZ) zu LVZ.de sagte. Daher habe das OAZ die Ermittlungen übernommen. Man prüfe, ob eine politisch motivierte Tat vorliegt.

Zeugen gesucht

Bei den beschädigten Fahrzeugen handelt es sich um Transporter der Marke Mercedes Vito, die auf einem Behördengelände in der Schongauerstraße 13 im Stadtteil Paunsdorf abgestellt worden waren.

Das OAZ sucht nun Zeugen des Vorfalls. Vor allem interessiert die Ermittler, ob jemandem vor oder nach der Tat Menschen in der Nähe des Areals aufgefallen waren und ob diese verdächtige Gegenstände bei sich hatten. Wer Hinweise geben kann, meldet sich bei der Leipziger Polizei in der Dimitroffstraße 1 oder telefonisch unter (0341) 96 64 66 66.

Ähnliche Tat in Chemnitz

Einen ähnlichen Vorfall gab es zudem in der Nacht zu Montag in Chemnitz. Laut OAZ hatten Unbekannte versucht, mit Brandbeschleuniger mehrere Einsatzfahrzeuge der Bundespolizei zu entflammen. Da die Brandsätze nicht zündeten, entstand kein Schaden.

Die Ermittler prüfen dennoch, ob ein Zusammenhang zum Brandanschlag in Leipzig besteht, so die Sprecherin.

Wohnwagen bei Plauen ausgebrannt

Außerdem beschäftigt ein dritter Fall das OAZ - dieser soll aber ersten Erkenntnissen nach nicht mit dem Brandanschlag in Leipzig zusammenhängen. Bereits am Freitagabend sei ein Wohnwagen vor eine Begegnungsstätte im Plauener Ortsteil Hasselbrunn angezündet worden.

Ein 29 Jahre alter Mann wird verdächtigt, den Brand aus politischen Motiven gelegt zu haben. Laut OAZ stand der Wohnwagen vor einer Einrichtung namens "Refugee-Garden".

jhz

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