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Opfer des Raubes in Altlindenau hofft auf Videoüberwachung – Bereits zweimal überfallen

Opfer des Raubes in Altlindenau hofft auf Videoüberwachung – Bereits zweimal überfallen

Schürfwunden am Körper, eine geschwollene Nase und ein blau unterlaufenes Auge – dem 21 Jahre alten Dustin Möller sind die Folgen des Raubüberfalls noch deutlich anzusehen.

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Schürfwunden am Körper, eine geschwollene Nase und ein blau unterlaufenes Auge – dem 21 Jahre alten Dustin Möller sind die Folgen des Raubüberfalls in Leipzig-Altlindenau noch deutlich anzusehen. (6.3.2012)

Quelle: Regina Katzer

Leipzig. In der Nacht zu Sonntag wurde er von zwei Angreifern in Leipzigs Stadtteil Altlindenau attackiert. „Meine Rippen schmerzen und sind geprellt. Zum Glück ist nichts gebrochen“, sagt der junge Mann.

Die beiden Täter hätten ihn geschlagen und getreten. „Sie hörten auch nicht auf, als ich schon am Boden lag.“ Dabei habe zunächst nichts auf den Überfall hingedeutet. Als er nach Mitternacht an der Haltestelle Barnecker Straße in Böhlitz-Ehrenberg in die Straßenbahn der Linie 7 einstieg, betraten auch die späteren Räuber die Tram. „Sie sprachen mich an, woher ich komme und was ich noch vorhabe“, berichtet der 21-Jährige.

Es habe eine lockere Plauderei und das Angebot der beiden Männer gegeben, mit ihnen noch etwas trinken zu gehen. Er habe jedoch abgelehnt, da er am Sonntag hätte arbeiten müssen. Der junge Mann mit den kurzen Haaren ist Produktionshelfer im DHL-Versandzentrum des Flughafens Leipzig-Halle. „Danach haben wir uns nicht weiter unterhalten“, sagt Möller.

Als er gegen 1.30 Uhr an der Haltestelle Lindenauer Markt ausstieg, um von dort nach Hause zu gehen, habe der Jugendliche bemerkt, dass ihm die beiden anderen Männer folgten. „Ich drehte mich mehrmals um. Als sie näher kamen, versuchte ich wegzulaufen“, sagt er. Die Täter hätten ihn jedoch eingeholt und niedergeschlagen. Dann habe Möller eine Art Blackout gehabt. Die beiden Täter hätten ihm seine Jacke, das Handy und sein Portemonnaie mit etwas Kleingeld gestohlen.

Als Dustin Möller wenig später zu Hause ankam, informierte seine Mutter die Polizei und einen Arzt. Die Beamten nahmen die Ermittlungen auf. Dazu werden auch die Videoaufzeichnungen aus der Straßenbahn ausgewertet. „Ich hoffe, dass sie so die Täter finden werden“, sagt Möller. Die beiden Männer seien zwischen 20 und 25 Jahre alt und etwa 1,75 Meter groß gewesen. Sie haben laut dem Opfer dunkle Jacken und blaue Jeans getragen. „Einer der Angreifer hatte schwarze, kurze Haare.“

Der 21-Jährige ist nicht das erste Mal in Leipzig überfallen worden. „Bereits vor zwei Jahren wurde ich von zwei anderen Männern in Großzschocher ausgeraubt und mit einem Messer verletzt, als ich an einer Haltestelle wartete.“ Er habe wohl einfach Pech, sagt Möller. Künftig will er versuchen, wenn möglich dort langzugehen, wo andere Menschen sind. Verrückt machen lassen möchte er sich aber nicht. „Das Leben muss weitergehen“, sagt er.

rob

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