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Polizei Leipzig muss sich für rechtspopulistische Mitteilung entschuldigen

Nach scharfer Kritik Polizei Leipzig muss sich für rechtspopulistische Mitteilung entschuldigen

Die Leipziger Polizei hat sich nach scharfer Kritik für eine rechtspopulistische Pressemitteilung entschuldigt. Der Text, in der auf wertende Weise die Straftaten eines 19-jährigen Libyers aufgezählt werden, habe pauschalisierenden Äußerungen Vorschub geleistet, teilte die Polizei am Dienstag mit.

Symbolbild

Quelle: dpa

Leipzig. Die Leipziger Polizei hat sich nach scharfer Kritik für eine rechtspopulistische Pressemitteilung entschuldigt. Der Text, in der auf wertende Weise die Straftaten eines 19-jährigen Libyers aufgezählt werden, habe pauschalisierenden Äußerungen Vorschub geleistet, teilte die Polizei am Dienstag mit.

In der betreffenden Pressemitteilung vom Montag hieß es: „Ob es sich bei den Diebstahlshandlungen und Raubstraftaten um angemessene Begrüßungshandlungen gegenüber der Bevölkerung handelt, werden die Opfer mit Sicherheit zu verneinen wissen.“

Auf Twitter zeigten sich viele User empört über diese Formulierung. Das Sächsische Innenministerium twitterte, die Formulierung sei nicht in Ordnung, man werte das mit den Polizeikollegen aus.

In der am Dienstagabend veröffentlichten Stellungnahme der Polizei hieß es, man räume den Fehler unumwunden ein. Die kritisierte Pressemitteilung werde aber nicht gelöscht - das wäre „fehlerversteckendes Tun“. Bereits am Montag hatte die Polizei auf Twitter eingeräumt, die Mitteilung entspreche nicht dem Standard und werde intern besprochen.

LVZ

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