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Polizeiticker Leipzig Razzia gegen Schwarzarbeit: Fahnder werden in der Eisenbahnstraße fündig
Leipzig Polizeiticker Polizeiticker Leipzig Razzia gegen Schwarzarbeit: Fahnder werden in der Eisenbahnstraße fündig
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15:41 15.03.2018
Um gegen Schwarzarbeit vorzugehen, kontrollieren Einsatzkräfte Grundstücke und Geschäfte in der Eisenbahnstraße. Quelle: Frank Schmidt
Leipzig

Die Polizei ist am Mittwoch im Leipziger Osten gegen mutmaßliche Schwarzarbeit vorgegangen. Seit den späten Nachmittagstunden führten Kräfte des Zolls, des Landeskriminalamtes und der Polizeidirektion Leipzig Kontrollen durch, wie das Hauptzollamt in Dresden mitteilte. Grund für die Maßnahmen ist demnach „die Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung“.

Es wurden 32 Objekte kontrolliert und etwa 50 Personen erfasst, wie Heike Wilsdorf vom Zollamt am Abend sagte. Nach einer ersten Auswertung bestünde demnach in mehreren Fällen der Verdacht auf illegale Beschäftigung, Leistungsmissbrauch sowie Mindestlohnverstöße. Weitere Prüfungen sollen durch die Beamten durchgeführt werden.

Entlang der Eisenbahnstraße wurden in Geschäften, Bars und Restaurants Arbeitnehmer und Arbeitgeber kontrolliert, so die Sprecherin. "Das betrifft Prüfungen, ob Mindestlöhne eingehalten werden, ob die Arbeitsverträge in Ordnung sind, et cetera."

Großeinsatz von Zoll und Polizei im Leipziger Osten: Um gegen Schwarzarbeit vorzugehen, kontrollierten Beamte Grundstücke und Geschäfte. Auf der Eisenbahnstraße kam es deswegen zu Verkehrsbehinderungen.

Behinderungen im Verkehr

Dazu wurden Teile der wichtigen Hauptstraße im Leipziger Osten für den Verkehr gesperrt. Davon waren auch die Straßenbahnlinien 1, 3 und 8 betroffen, wie die Leipziger Verkehrsbetriebe mitteilten. Die Behinderungen dauerten bis etwa 22 Uhr an. Fußgänger und Radfahrer konnten die Straße auch während der Maßnahmen passieren.

Die Polizei war unterstützend vor Ort, wie Tom Bernhardt vom Landeskriminalamt Sachsen mitteilte. "Von unserer Seite können wir von einem Erfolg sprechen", hieß es am Abend. Es habe keine Zwischenfälle, Verkehrsunfälle oder Verletzte gegeben, zeigte sich Bernhardt zufrieden.

"In der Vergangenheit war es leider so, dass es immer wieder Übergriffe und Zwischenfälle bei den Einsätzen gab", hatte der Sprecher im Vorfeld gesagt. Damit der Zoll die geplanten Maßnahmen in Ruhe durchführen konnte, sei hohe Polizeispräsenz notwendig gewesen.

Drogen und Diebesgut gefunden

Zudem habe die Polizei während der Maßnahmen mehrere Feststellungen gemacht: Dabei handele es sich unter anderem um mehrere ausländerrechtliche Verstöße und das Finden von Drogen und Diebesgut. Außerdem wurden in mehreren Objekten unversteuerte Zigaretten und Wasserpfeifentabak sichergestellt.

Etwa 360 Einsatzkräfte waren an den Maßnahmen beteiligt, darunter auch Mitarbeiter der Stadt Leipzig und Beamte der Steuerfahndung.

jhz

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