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Polizei verstärkt Kontrollen wegen Giftködern in Leipzig – Hundehalter warnen per Handy-App

Polizei verstärkt Kontrollen wegen Giftködern in Leipzig – Hundehalter warnen per Handy-App

Nach dem Fund eines präparierten Tierköders in Leipzig führt die Polizei verstärkt Streifen und Kontrollen im entsprechenden Gebiet im Westen der Stadt durch.

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Nach dem Giftköder-Fund in Leipzig warnen sich Hundehalter jetzt per Handy-App.

Quelle: KempnerKnofe

Leipzig. „Es wurden die nötigen polizeilichen Maßnahmen eingeleitet“, sagte Polizeisprecher Mario Weigelt am Freitag gegenüber LVZ-Online.

Bislang habe es jedoch lediglich einen verdächtigen Fund gegeben, der auch schon mehrere Wochen zurückliege. Das Ergebnis der toxikologischen Untersuchung stehe noch aus. Bei den Fällen im vergangenen Jahr waren die Köder mit Rattengift präpariert worden. Mehrere Hunde, Katzen und Wildtiere waren daran verendet. Über den bisherigen Fund ist lediglich bekannt, dass es sich um ein Fleischwurststück mit einer Pille gehandelt hat.

Zum genauen Fundort des Köders will sich die Polizei nach wie vor nicht äußern. Weigelt rief Hundehalter jedoch dazu auf, verdächtige Funde sofort den Beamten zu melden. „Wir sind auf Hinweise angewiesen“, sagte er. Generell empfahl er nochmals, Hunde derzeit möglichst an die Leine zu nehmen.

Besorgte Tierbesitzer warnen sich derweil per Handy vor weiteren mutmaßlichen Giftködern in Leipzig. In der Smartphone-App „Giftköder-Radar“ werden verdächtige Funde bundesweit gesammelt, die dann auf einer Google-Maps-Karte eingezeichnet werden. Die Meldungen werden jedoch nicht automatisch bei der Polizei registriert. In der App sind derzeit zwei Leipziger Funde eingetragen – nahe der Thomaskirche und im Ortsteil Lützschena-Stahmeln. Polizeisprecher Weigelt sagte, über beide Fälle sei den Ermittlern derzeit nichts bekannt.

Zu dem bei der Polizei gemeldeten Fund im Leipziger Westen laufen die Ermittlungen wegen eines Straftatverdachts. Bislang tappt die Polizei bei der Suche nach einem Tatverdächtigen jedoch im Dunkeln.

Robert Nößler

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