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Pro Deutschland-Kundgebung stößt in Leipzig auf Gegendemo - Rauchbomben in Connewitz

Pro Deutschland-Kundgebung stößt in Leipzig auf Gegendemo - Rauchbomben in Connewitz

Zwei Dutzend Anhänger der rechtspopulistischen Partei Pro Deutschland haben am Montagmorgen vor der Al-Rahman-Moschee in der Leipziger Roscherstraße demonstriert.

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Zur Pro Deutschland-Kundgebung in der Nähe des Kulturzentrums "Conne Island" kam es zu lautstarken Protesten.

Quelle: Regina Katzer

Leipzig. Motto der Veranstaltung gegen 9.30 Uhr: „Zuwanderung stoppen-Islamisierung verhindern“. Mit Rufen wie „Kein Platz für Ausländer. Deutschland darf kein Einwanderungsland werden“ versuchten die rechten Demonstranten lautstark auf ihr Anliegen aufmerksam zu machen.

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Leipzig. Zwei Dutzend Anhänger der rechtspopulistischen Partei Pro Deutschland haben am Montagmorgen vor der Al-Rahman-Moschee in der Leipziger Roscherstraße demonstriert. Ihr Motto: „Zuwanderung stoppen-Islamisierung verhindern“. Rund 40 Gegendemonstranten des Aktionsbündnis "Contra (Pro) Deutschland" reagierten mit „Nazis raus". 150 Gegner der Rechtspopulisten positionierten sich später am Conne Island in Connewitz. 

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Das gelang nur bedingt, denn übertönt wurden sie von etwa 40 Gegendemonstranten vom Aktionsbündnis "Contra (Pro) Deutschland", die mit „Nazis raus“ auf die ausländerfeindlichen Slogans reagierten. Die Polizei sicherte das Gebiet weiträumig ab, verhinderte, dass es zu einer direkten Konfrontation beider rivalisierender Parteien kam. „Bei dem Einsatz kam es weder zu Auseinandersetzungen, noch trugen Unbeteiligte Schäden davon“, sagte Polizeirat Peer Oehler. Oehler ergänzte, sie seien mit einem „angemessenen Aufgebot an Polizisten“ vor Ort gewesen.

Die Al-Rahman-Moschee im Norden der Messestadt war am Montag nur der erste Anlaufpunkt von Pro Deutschland. Gegen Mittag zogen die Rechtspopulisten weiter in Richtung des linksalternativen Kulturzentrums "Conne Island" im Stadtteil Connewtz. Hier erwarteten etwa 150 Gegendemonstranten den Wahlkampftross. Laut Augenzeugenberichten kam es zu kleineren Rangeleien mit der Polizei.

Rauchbomben am Conne Island

Auch während der zweiten Kundgebung am „Conne Island“ im Stadtteil Connewitz verlief das Aufeinandertreffen der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ und der rund 150 Gegendemonstranten vom Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ weitgehend friedlich. Die Polizei schirmte die rivalisierenden Parteien voneinander ab. Im Lager der Gegendemonstranten konnten aber zwei Rauchbomben gezündet werden.

Wenige Minuten nach der offiziellen Beendigung der Versammlung eskortierte die Polizei den „Pro Deutschland“- Bus beinahe unbemerkt durch die Mühlholzgasse. Auch die Gegner verließen das Areal und räumten die zeitweise blockierten Zufahrtsstraßen für den Verkehr.

Juliane Lange

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