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Prozess gegen Hells Angels in Leipzig muss erneut vertagt werden

Richter erkrankt Prozess gegen Hells Angels in Leipzig muss erneut vertagt werden

Der Prozess gegen vier Mitglieder des inzwischen aufgelösten Leipziger Chapters der Hells Angels wird auch in der kommenden Woche nicht fortgesetzt werden.

Die Richterbank beim Leipziger Rockerprozess bleibt kommende Woche leer. (Archivfoto)

Quelle: André Kempner

Leipzig. Der Prozess gegen mehrere Mitglieder der Hells Angels, die im Juni 2016 am Tod eines 27-Jährigen auf der Leipziger Eisenbahnstraße beteiligt gewesen sein sollen, muss auch in der kommenden Woche wieder vertagt werden. Nach Angaben aus dem Landgericht sei einer der Richter im Prozess erkrankt. Der nächste Verhandlungstag ist deshalb erst der 8. August.

Bereits am ersten Prozesstag am 17. Juli wurde die Verhandlung kurz nach Eröffnung vertagt. Die Verteidiger der Angeklagten Stefan S. (31), Marcus M. (34), Frank M. (46) und Ferenc B. (40) kritisierten die Besetzung der Schöffen und lehnten die Berufung einer Psychiaterin als Gutachterin aufgrund von Voreingenommenheit ab. Wie das Landgericht am Mittwoch mitteilte, stehe eine Entscheidung zu den Anträgen noch aus.

Am 25. Juni 2016 war es auf der Leipziger Eisenbahnstraße zu einer Auseinandersetzungen zwischen den Hells Angels und den rivalisierenden United Tribuns gekommen. Der angeklagte Stefan S. soll Schüsse auf mehrere Mitglieder des Rocker-Clans United Tribuns abgegeben haben. Die anderen Angeklagten sollen sich laut Staatsanwaltschaft mit „Gewalttätigkeiten“ an dem Angriff beteiligt haben.

Von mpu

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