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Prozess nach Schießerei in Eisenbahnstraße beginnt

Amtsgericht Leipzig Prozess nach Schießerei in Eisenbahnstraße beginnt

Knapp drei Jahre nach der Schießerei in der Eisenbahnstraße hat am Montag vor dem Leipziger Amtsgericht der Prozess gegen einen 31-jährigen Iraner begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft Sooren O. vor, am 8. Juli 2013 gegen 18.20 Uhr auf offener Straße auf zwei Mazedonier geschossen zu haben.

Der Angeklagte Sooren O.

Quelle: André Kempner

Leipzig. Knapp drei Jahre nach der Schießerei in der Eisenbahnstraße hat am Montag vor dem Leipziger Amtsgericht der Prozess gegen einen 31-jährigen Iraner begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft Sooren O. vor, am 8. Juli 2013 gegen 18.20 Uhr auf offener Straße auf zwei Mazedonier geschossen zu haben. Die Opfer wurden durch Gummigeschosse schwer verletzt, befanden sich nach Angaben der Rechtsmedizin aber nicht in Lebensgefahr. Der Angeklagte wird deshalb der gefährlichen Körperverletzung in zwei Fällen beschuldigt. Außerdem wird ihm unerlaubter Waffenbesitz, Beleidigung und der Besitz von Dopingmitteln vorgeworfen.

Bei einer Wohnungsdurchsuchung nach der Schießerei fanden Ermittler bei Sooren O. ein anaboles Steroid, welches dieser laut Staatsanwaltschaft zum Muskelaufbau eingesetzt haben soll.

Nach der Schießerei in der Eisenbahnstraße im Sommer 2013 hatte die Leipziger Polizei weitere Auseinandersetzungen zwischen verfeindeten Clans befürchtet. Zumal drei Monate später unweit des ersten Tatorts ein enger Vertrauter von Sooren O. angeschossen wurde – und zwar von einem der Mazedonier.

Mehr lesen Sie in der Print- und E-Paper-Ausgabe vom 15. März 2016.

Frank Döring

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