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Prozess um Wut-Mail an Schauspielchef Enrico Lübbe

Leipziger Amtsgericht Prozess um Wut-Mail an Schauspielchef Enrico Lübbe

Eine Wut-Mail an Enrico Lübbe, den Intendanten am Schauspiel Leipzig, hat für den Verfasser ein juristisches Nachspiel. Der 53-jährige Leipziger muss sich vor dem Leipziger Amtsgericht wegen versuchter Nötigung, Beleidigung und Nachstellung verantworten

Das Leipziger Amtsgericht (Archivbild)

Quelle: André Kempner

Leipzig. Eine Wut-Mail an Enrico Lübbe, den Intendanten am Schauspiel Leipzig, hat für den Verfasser ein juristisches Nachspiel. Der 53-jährige Leipziger muss sich vor dem Leipziger Amtsgericht wegen versuchter Nötigung, Beleidigung und Nachstellung verantworten. Die Staatsanwaltschaft lastet dem Angeklagten an, am 6. Juli 2014 wegen einer Hamlet-Inszenierung an Lübbe geschrieben zu haben, dass ihm empörte Theaterbesucher womöglich den Kopf abschneiden würden. Bilder von enthaupteten Menschen habe er dazugestellt, hieß es.

Laut Anklage soll der 53-Jährige zudem einen Amtsrichter beleidigt und ihm unter anderem unterstellt haben, ein Urteil mit 2,5 Promille intus zusammengeschustert zu haben. Auch seine Nachbarin im Musikviertel habe der Mann terrorisiert, so der Vorwurf. Zum am Freitag anberaumten Prozess am Amtsgericht erschien er allerdings nicht; beim nächsten Termin soll er von der Polizei vorgeführt werden. Wegen Nachstellung, besser bekannt als Stalking, war er 2014 zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt worden. Demnach hatte er eine Bekannte von 2010 bis 2012 immer wieder belästigt, ihr 350 E-Mails geschrieben, sie beleidigt.

S. K.

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