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Prozess wegen Anschlag auf Gemkow nach Unterbrechung fortgesetzt

Pflastersteine und Buttersäure Prozess wegen Anschlag auf Gemkow nach Unterbrechung fortgesetzt

Beim Prozessauftakt gegen die mutmaßlichen Täter des Anschlags auf Sachsens Justizminister Sebastian Gemkow (CDU) ist die Verhandlung am Montag nach einer ersten Unterbrechung fortgesetzt worden.

Auf die damalige Wohnung des sächsischen Justizministers wurden Steine und Buttersäure geworfen.
 

Quelle: André Kempner

Leipzig. Das Verfahren gegen zwei mutmaßliche Steinewerfer auf die Wohnung des sächsischen Justizministers Sebastian Gemkow (CDU) ist nach einer Unterbrechung am Amtsgericht Leipzig fortgesetzt worden. Ein Befangenheitsantrag, den Verteidiger Mario Thomas unmittelbar zum Prozessauftakt am Montagmorgen gestellt hatte, wurde als unbegründet abgewiesen.

Die beiden Angeklagten sollen in der Nacht zum 24. November 2015 mit schweren Pflastersteinen Fenster in der Wohnung des Politikers in der Leipziger Südvorstadt eingeworfen und anschließend Buttersäure durch die zerbrochenen Scheiben geschleudert haben. Verletzt wurde niemand.

Der Rechtsanwalt Thomas hatte der Richterin vorgehalten, sie hätte das Hauptverfahren gegen seinen Mandanten gar nicht erst eröffnen dürfen. Die Vorwürfe gegen ihn stützten sich einzig und allein auf DNA-Spuren, die in der Nähe der Gemkow-Wohnung gefunden worden seien. Die DNA-Analyse sei aber fehleranfällig. Eine Durchsuchung in der Wohnung seines Mandanten habe keinerlei weiteren Hinweise auf eine Tatbeteiligung erbracht.

LVZ

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