Volltextsuche über das Angebot:

26 ° / 15 ° Regenschauer

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Prügelstrafe-Prozess in Singapur: Leipziger Graffiti-Sprayer werden erneut angehört

Prügelstrafe-Prozess in Singapur: Leipziger Graffiti-Sprayer werden erneut angehört

Den beiden Leipzigern Andreas von K. und Elton H, denen in Singapur wegen Graffitisprühens die Prügelstrafe droht, steht an diesem Mittwoch eine neue Anhörung bevor.

Voriger Artikel
Brennende Mülltonnen beschädigen Haus und Pkw in Schönefeld-Abtnaundorf
Nächster Artikel
Unbekannte greifen Jugendtreff in Markkleeberg an – Baumstamm landet in Fenster

So berichten die Medien in Singapur über den Prozess. Die beiden Leipzger stehen dort vor Gericht, weil sie eine U-Bahn mit Graffiti besprüht haben sollen.

Quelle: Screenshot

Singapur. Die beiden 21-Jährigen sitzen in dem strengen südostasiatischen Stadtstaat in Untersuchungshaft, weil sie einen U-Bahn-Waggon besprüht haben. Die beiden Männer bestreiten die Tat nicht, verhandeln aber über eine Strafmilderung.

Werden sie wegen Vandalismus verurteilt, drohen ihnen eine Geld- oder Haftstrafe sowie drei bis acht Stockschläge. Durch das Schuldeingeständnis hoffen sie, die drohende Inhaftierung um einige Monate zu reduzieren. An der Prügelstrafe führt laut ihrem Anwalt Christopher Bridges kein Weg vorbei. Drei Schläge seien bei einer Verurteilung zwingend vorgeschrieben, so Bridges.

Früher Verurteilte beschreiben die Schläge als äußerst peinigend. So schildern Betroffene, dass sie nach der Strafe nicht mehr laufen konnten und mindestens eine Woche höllische Schmerzen gelitten hätten.

Andreas von K. und Elton H. gaben zu, am Morgen des 8. November in ein Zugdepot im Zentrum der Millionenstadt eingebrochen zu sein. Dort sprühten sie einen meterlangen bunten Schriftzug und mehrere Symbole auf eine abgestellte U-Bahn.

Die beiden jungen Männer arbeiten laut Medienberichten in Australien. Anfang November waren sie auf einer Urlaubsreise und legten dabei einen mehrtägigen Kurzstopp in Singapur ein. Nach ihrer Tat verließen sie den Stadtstaat zunächst unbehelligt. Doch die dortigen Behörden leiteten eine Großfahndung ein und baten auch Ermittler in den Nachbarstaaten um Amtshilfe. Die Leipzigiger wurden daraufhin am Flughafen der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur verhaftet.

(mit dpa)

chg

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Polizeiticker Leipzig
Feuerwehren: Rufnummern und Adressen

Bei Bränden und Notfällen erreichen Sie hier die Feuerwehren vor Ort. mehr

Schmutz vor der Haustür, Graffito an Wand. Informieren Sie das Leipziger Ordnungsamt. mehr