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Polizeiticker Leipzig Rätselraten um Explosion in Leipzig-Neulindenau – Verdächtiger bisher nicht ansprechbar
Leipzig Polizeiticker Polizeiticker Leipzig Rätselraten um Explosion in Leipzig-Neulindenau – Verdächtiger bisher nicht ansprechbar
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15:04 01.11.2011
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Sowohl zum Motiv der Tat, zum Zeitpunkt vor der Tat als auch zu den Eigentumsverhältnissen der Industriebrachen liegen derzeit keine gesicherten Erkenntnisse vor, hieß es am Dienstag. Der bei der Detonation schwer verletzte, mutmaßliche Täter ist bisher nicht ansprechbar, sagte Polizeisprecherin Uta Barthel.

Am Montag war die Polizei um 20.12 Uhr von einem Passanten zum Container-Bürokomplex in der Ernst-Keil-Straße gerufen worden. Der Anrufer hatte die Explosion beobachtet und berichtete auch von einem Verletzten. Wie Kriminalhauptkommissar Yves Winkler gegenüber LVZ-Online sagte, entdeckten die Beamten beim Eintreffen am Tatort den schwer verletzten Verdächtigen.

Leipzig. Bei den Ermittlungen zur schweren Explosion im Stadtteil Neulindenau am Montag gibt es für die Leipziger Kriminalpolizei noch viele offene Fragen. Sowohl zum Motiv der Tat, zum Zeitpunkt vor der Tat als auch zu den Eigentumsverhältnissen der Industriebrachen liegen derzeit keine gesicherten Erkenntnisse vor.

Der 32-Jährige wies starke Verbrennungen im Gesicht, an Armen und Händen, am Oberkörper sowie an Oberschenkel- und im Hüftbereich auf. Aufgrund der Schwere der Verbrennungen versetzten die Einsatzkräfte ihn noch vor Ort in ein künstliches Koma und brachten ihn danach in die Brandverletztenstation des Klinikums Sankt Georg.

Darüber hinaus bot sich den Polizisten ein Bild der Verwüstung: Die Explosion hatte die Außentür zur Containerkonstruktion des Bürogebäudes abgerissen, Metallwände waren stark deformiert oder ebenfalls abgetrennt. Nach ersten Mutmaßungen der Ermittler soll sich der 32-Jährige am Montagabend unbefugt Zugang zum Bürokomplex verschafft und dort mit Feuer experimentiert haben. Dabei geriet eine Gasflasche in Brand und detonierte.

stb / mpu

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