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Razzien in Leipzig und Sachsen-Anhalt: Polizei findet Hunderttausende Schmuggelzigaretten

Razzien in Leipzig und Sachsen-Anhalt: Polizei findet Hunderttausende Schmuggelzigaretten

Bei einer großangelegten Durchsuchung von Wohnungen und Gewerbeobjekten in Leipzig und Sachsen-Anhalt hat die Polizei am Freitagabend mehrere Hunderttausend unverzollte Zigaretten beschlagnahmt.

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Mehrere Hunderttausend Schmuggelzigaretten sind bei einer Großrazzia in Leipzig und Sachsen-Anhalt gefunden worden.

Quelle: dpa

Leipzig/Halle. Die rund 300 Beamten fanden außerdem Waffen, Drogen, Bargeld und Diebesgut. Drei Männer wurden festgenommen. Grund für die Razzia waren seit Monaten laufende Ermittlungen wegen des gewerbsmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln.

Wie die Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd am Samstag mitteilte, durchsuchten die Ermittler 28 Wohnungen und Geschäftsräume vor allem in Halle, aber auch in Leipzig, dem Saalekreis und dem Salzlandkreis. Die Razzia dauerte von 18 Uhr bis tief in die Nacht. Sichergestellt wurden neben einigen hundert Gramm Crystal und Marihuana etwa 45.000 Euro Bargeld und mehr als 1000 Stangen unverzollte Zigaretten. Auch drei Waffen, diverse gestohlene Mobiltelefone und Fahrradteile fanden die Ermittler.

Insgesamt 20 Beschuldigte

Drei Männer wurden festgenommen. Gegen zwei von ihnen, einen 44-Jährigen und einen 49-Jährigen, lagen bereits Haftbefehle vor. Ein 46-Jähriger aus dem Saalekreis wurde ebenfalls in Gewahrsam genommen. Das Amtsgericht Halle erließ Haftbefehl gegen ihn.

Insgesamt gebe es 20 Beschuldigte, so die Ermittler. „Diese Personen sind deutsche Staatsangehörige, aber auch Personen irakischer, türkischer, vietnamesischer, russischer, weißrussischer, aserbaidschanischer sowie griechischer Herkunft“, teilte Polizeisprecher Ralf Karlstedt mit. Ermittelt werde unter anderem wegen Hehlerei sowie des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Waffengesetz.

Auch das Zollfahndungsamt Dresden und das Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt waren an der Razzia beteiligt. Die Ermittlungen liefen bereits seit Februar dieses Jahres.

nöß/dpa

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