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Reiterhof-Mord in Leipzig: Täter ging von falschen Angaben der Lebensgefährtin aus

Ermittlungen abgeschlossen Reiterhof-Mord in Leipzig: Täter ging von falschen Angaben der Lebensgefährtin aus

Knapp ein Jahr nach dem Mord auf einem Reiterhof in Leipzig-Knauthain hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen abgeschlossen. Der Täter ging offenbar von falschen Angaben seiner Lebensgefährtin aus.

Die Polizei ermittelte nach der Tat im Dezember 2015 auf dem Pferdehof in Leipzig-Knauthain.

Quelle: André Kempner

Leipzig. Knapp ein Jahr nach dem Mord auf einem Reiterhof in Leipzig-Knauthain hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen abgeschlossen. Es stehe fest, dass der 50 Jahre alte Hermann H. aus Österreich den 52 Jahre alten Pferdehof-Besitzer Rocco J. im Dezember 2015 auf dem Gestüt an der Ritter-Pflugk-Straße mit drei Schüssen getötet habe. Danach erschoss sich der Mörder selbst, seine Leiche wurde schließlich am 16. Januar ebenso wie die beiden Tatwaffen im nahen Cospudener See gefunden.

Auch das Motiv für die Straftat konnte inzwischen geklärt werden, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Die Lebensgefährtin des späteren Mörder habe erzählt, dass sie nicht über ein geerbtes Grundstück im Wert von mehreren Millionen Euro verfügen können. Der 50-Jährige war darüber verärgert und habe den Reiterhof-Chef für die entgangene Erbschaft seiner Partnerin verantwortlich gemacht.

Allerdings stimmten die Angaben der Lebensgefährtin nicht, so die Staatsanwaltschaft am Donnerstag. Die Frau habe weder eine Erbschaft gemacht, noch bestand ein Anspruch auf ein Grundstück in Leipzig. Gegen die Lebensgefährtin werde nun trotzdem nicht ermittelt.

Von LVZ

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