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Rocker-Schießerei in Leipzig: Polizei sucht Fotos und Videos

Eisenbahnstraße Rocker-Schießerei in Leipzig: Polizei sucht Fotos und Videos

Hilferuf der Polizei nach der tödlichen Rocker-Schießerei in der Leipziger Eisenbahnstraße: Auf einem Online-Portal des Bundeskriminalamts (BKA) sollen Zeugen Fotos und Videos der Bluttat hochladen. Nach einem Mann, der den Beamten am Tatort einen Hinweis gab, wird dringend gesucht.

Ein Anwohner fotografierte die Rocker-Schießerei auf der Eisenbahnstraße. Nun sucht die Polizei weitere Bilder und Videos.
 

Quelle: Privat

Leipzig. Gut einen Monat nach der tödlichen Schießerei unter verfeindeten Rockergangs auf der Leipziger Eisenbahnstraße hat die Polizei einen erneuten Zeugenaufruf gestartet. Gesucht werden vor allem Foto- und Videoaufnahmen zur Aufklärung der Bluttat am Nachmittag des 25. Juni in Neustadt-Neuschönefeld. Dabei war ein 27-Jähriger auf offener Straße erschossen worden, zwei weitere Rocker der „United Tribuns“ wurden lebensgefährlich verletzt.

Die Polizei sucht unter anderem nach einem Mann, welcher den Beamten vor Ort den Hinweis auf eine unbekannte Person gab, die etwas in ein Gebüsch warf. Um was für einen Gegenstand es sich dabei handelte, teilten die Ermittler nicht mit. Auch das Bundeskriminalamt (BKA) ist inzwischen in den Fall eingeschaltet. Auf dem elektronischen Hinweisportal www.bka-hinweisportal.de können seit Mittwoch Foto- und Videodateien anonym hochgeladen werden.

Handy-Filmer weiter dringend gesucht

Gesucht wird nach wie vor der Handy-Filmer, der ein Video von der Tat drehte, welches später im Internet veröffentlicht wurde. Inzwischen ist der Youtube-Clip gelöscht. Die Identitäten des Urhebers sowie des Uploaders sind der Polizei noch immer unbekannt.

Der verstorbene Anwärter der „United Tribuns“, Veysel A., hatte die türkische Staatsbürgerschaft, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Sein mutmaßlicher Mörder, ein 30-jähriger Hells Angel sitzt nach wie vor unter dringendem Tatverdacht in Untersuchungshaft. Der Haftbefehl gegen den 33-jährigen Leipziger Hells-Angels-Chef, der als Mittäter galt, war bereits vor rund zwei Wochen mangels dringenden Tatverdachts fallengelassen worden.

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Leipzig unter der Telefonnummer 0341 / 966 46666 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Von nöß

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