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Rote Bullen gegen Hansa Rostock: Polizei begleitet Fanmarsch – Attacke auf RB-Shop

Rote Bullen gegen Hansa Rostock: Polizei begleitet Fanmarsch – Attacke auf RB-Shop

Leipzig. Vor der Drittliga-Partie RB Leipzig gegen den FC Hansa Rostock bestimmt heute rund um das Stadion ein Großaufgebot der Polizei das Bild. Am Vormittag sammelten sich hunderte Hansa-Fans am Richard-Wagner-Platz.

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Ein Großaufgebot der Polizei begleitet die Fans von Hansa-Rostock zur Red-Bull-Arena in Leipzig.

Quelle: Matthias Roth

Leipzig. Flankiert von Beamten und einem Wasserwerfer wurden die Fußballanhänger durch die Emil-Fuchs-Straße zur Red-Bull-Arena geleitet. Nach Auskunft der Polizei verlief der Marsch ruhig.

„Szenetypisch“ ordnete Polizeisprecher Uwe Voigt auf Anfrage von LVZ-Online die Lage am Vormittag ein. Augenzeugen berichteten, dass vereinzelt Böller gezündet wurden. Die Polizei wies außerdem wiederholt darauf hin, dass die Fans sich nicht vermummen sollen.

 

Ab der Westseite des Hauptbahnhofs starteten Shuttlebusse für auswärtige Fußballanhänger, die mit der Bahn anreisten. „Das wird zum Teil auch genutzt“, so Voigt. Am Bahnhof blieb es am Vormittag ruhig. Weder bei der Abreise der Fans des 1. FC Lok zum Auswärtsspiel gegen Magdeburg, noch bei der Anreise der Rostocker habe es besondere Vorkommnisse gegeben, so die Polizei.

Aus der Hansestadt werden bis zu 6000 Fans erwartet, die Polizei ist mit sechs Hundertschaften und weiteren Kräften aus Niedersachsen und von der Bundespolizei im Einsatz, um das Spiel abzusichern. Die Beamten waren zum Teil auch mit Polizeipferden an den neuralgischen Punkten unterwegs. RB Leipzig stellt außerdem 500 private Sicherheitskräfte, die eingreifen, wenn es im Stadion brenzlig wird.

Kontrollen: Viele Hansa-Fans vor dem Stadion

- Choroeographie im RB-Block

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Ostderby gegen Hansa Rostock mit Choreographie im RB-Fanlager.

Quelle: Matthias Roth

Anstoß der Drittliga-Partie war um 14 Uhr. Etwas eine halbe Stunde vorher hieß es von Seiten der Polizei: "Es stehen noch sehr viele Fans vor dem Stadion. Alle müssen durch eine Sicherheitskontrolle. Das könnte knapp werden bis 14 Uhr", schilderte ein Polizeisprecher. An einem Eingang strömten die Fußballanhänger so massiv ins Stadion, dass der Durchlass aus Sicherheitsgründen ganz geschlossen wurde, hieß es weiter. Hansa-Fans versuchten teilweise, über die Zäune zu klettern. Über Lautsprecher informierte die Polizei außerdem, dass es Straftaten gegen Ordner gegeben habe. Die Beamten riefen die Hansa-Fans zur Kooperation auf. Im Stadion zelebrierten die RB-Fans im eigenen Block das Ostderby mit einer Choreographie.

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Die Tür und die Fensterfront des RB-Fanshops am Neumarkt in Leipzig wurden von Unbekannten beschädigt.

Quelle: Martin Wachtelborn

In der Nacht zu Samstag gab es einen Angriff auf den Fanshop der Roten Bullen am Neumarkt. Unbekannte attackierten die Glasfront offenbar mit Gegenständen. „Die Scheiben sind gerissen und eine Tür ist beschädigt“, bestätigte ein Polizeisprecher. Vor dem Laden wurde außerdem ein Papierkorb abgefackelt.

lyn/ mro/ fel

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