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Sachsen feiern das neue Jahr meist friedlich - Krawalle am Connewitzer Kreuz in Leipzig

Sachsen feiern das neue Jahr meist friedlich - Krawalle am Connewitzer Kreuz in Leipzig

Ausgelassen und überwiegend auch friedlich haben die Menschen in Sachsen das neue Jahr begrüßt. Schwerpunkt der Feiern in Leipzig war unter anderem der Augustusplatz in der City, wo nach ersten Schätzungen der Polizei rund 5000 Menschen das neue Jahr mit Böllern und Raketen begrüßten.

Silvester 2011 in Leipzig.

Quelle: Regina Katzer

Leipzig. Am Connewitzer Kreuz feierten mehr als 500 Menschen friedlich Silvester. In der Nacht brannten dann dort Mülltonnen und es gab gewalttätige Auseinandersetzungen mit der Polizei.

Nach Mitternacht berichtete die Leipziger Polizei noch, dass die Lage am Connwitzer Kreuz friedlich sei. Gemeindepfarrer Reinhard Junghans und Polizeiseelsorger Stephan Bickhardt hatten zu einer Andacht an die Paul-Gerhardt-Kirche eingeladen. Hunderte Menschen stießen auf das neue Jahr an.

Wie Augenzeugen berichteten, gab es nach ein Uhr zwei Spontandemos am Connewitzer Kreuz, später brannten auch Mülltonnen. Es gab Zusammenstöße mit der Polizei, bei denen die Beamten auch Reizgas einsetzten und Straßenzüge räumten, teilte Polizeisprecherin Anke Fittkau mit. Die Leipziger Polizei spricht von Angriffen durch rund 40 Personen: Beamte seien mehrfach mit Böllern und Raketen attackiert und auch mit Steinen und Flaschen beworfen worden seien. Dabei wurden zwei Beamte jeweils leicht an der Hand verletzt.

Die Reste abgebrannter Mülltonnen waren am Neujahrsmorgen noch in Höhe Wolfgang-Heinze-Straße, Ecke Simildenstraße zu sehen. Offensichtlich wurden auch Kunststoff-Halterungen von Baustellen-Absperrungen angekokelt und beschädigt. Im Bereich Bornaische- und Biedermannstraße war an einer Stelle das Gehwegpflaster aufgerissen worden.

Am Abend sind laut Leipziger Polizei am Connewitzer Kreuz elf Menschen in Gewahrsam genommen worden. Die Kreuzung am Connewitzer Kreuz wurde gegen 3.30 Uhr vollständig für den Verkehr wieder freigegeben.

Aus allen anderen Regionen des Freistaats wurden am Morgen keine besonderen Zwischenfälle gemeldet. Ein Polizeisprecher in Dresden sprach von einer „silvestertypischen“ Lage mit lediglich kleineren Schlägereien, Bränden und Verletzungen. Einige mit Böllern gesprengte Briefkästen sowie brennende Mülleimer und auch ein brennendes Auto meldete die Polizei aus den Landkreisen Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Von solchen kleineren Fällen abgesehen sei es aber friedlich und fröhlich geblieben, hieß es von der Polizei in Chemnitz.

dpa / Evelyn ter Vehn

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