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Schlägerei und Pyro-Einsatz vor dem Spiel von RB Leipzig gegen Besiktas

Polizei im Großeinsatz Schlägerei und Pyro-Einsatz vor dem Spiel von RB Leipzig gegen Besiktas

Mit einem Großaufgebot sicherte die Polizei das Spiel von RB gegen Besiktas am Mittwochabend ab. Die Beamten mussten dabei wegen einer Schlägerei in der Jahnallee und Feuerwerk am Besiktas-Teamhotel einschreiten.

Die Mannschaft von Besiktas Istanbul übernachtete vor dem Champions-League-Spiel im Leipziger Fürstenhof. Hier trieben es einige Fans zu bunt.

Quelle: Dirk Knofe

Leipzig. Vor dem Champions-League-Spiel zwischen RB Leipzig und Besiktas Istanbul ist es in der Jahnallee zu einer Schlägerei gekommen. Drei Jugendliche mit Fanschals wurden gegen 20 Uhr an der Haltestelle Sportforum aus einer Gruppe von sechs jungen Männern heraus attackiert, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Einer davon soll einem Jugendlichen mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Danach rannten beide Gruppen davon.

Zivilpolizisten verfolgten die Flüchtenden und nahmen zwei 16 und 19 Jahre alte Tatverdächtige fest. Ob auch der Schläger darunter war, müssen nun die Ermittlungen klären. Es sei ein Verfahren wegen Körperverletzung eingeleitet worden, so die Polizei. Die attackierten Fans sind bislang unbekannt, ebenso wie der Hintergrund der Auseinandersetzung.

Am Fürstenhof, dem Mannschaftshotel von Besiktas, musste die Polizei am Abend ebenfalls einschreiten. Gegen 19 Uhr versammelten sich Fans, um den Teambus in Richtung Stadion zu verabschieden. „Ein 22-Jähriger übertrieb das Ganze ein wenig und zündete pyrotechnische Erzeugnisse“, berichtete Polizeisprecher Uwe Voigt. Er musste sich einer Identitätsfeststellung unterziehen. Die Feuerwerkskörper wurden sichergestellt.

Erstmals Ausweiskontrollen an allen Blöcken

Ansonsten sei das mit einem Großaufgebot abgesicherte Spiel ruhig verlaufen, so die Polizei. Auch die Kontrollen der personalisierten Tickets funktionierten reibungslos. An manchen Eingängen, zum Beispiel vor dem Sektor A, bildeten sich nach Angaben von Stadionbesuchern jedoch lange Schlangen mit Wartezeiten von 20 bis 30 Minuten. Am Sektor C gingen die Kontrollen zügiger voran, hier gab es auch Polizeiansagen auf Deutsch und Türkisch.

An den Eingängen mussten erstmals bei einem RB-Spiel alle Stadionbesucher ihre Ausweise vorzeigen. Wer kein Dokument mit Foto bei sich hatte, wurde von den Sicherheitsmitarbeitern nicht durchgelassen und an einen Service-Schalter verwiesen. Aufgrund von Fan-Ausschreitungen im Europapokal und einer Bewährungsstrafe durch die UEFA war Besiktas ohne Fans nach Leipzig gereist. Erstmals gab es deshalb keinen Gästeblock in der Red-Bull-Arena.

Mit den Kontrollen wollten Verein und Sicherheitsbehörden auch den Schwarzmarkt unterbinden. Es sei damit gerechnet worden, dass Fans der Gastmannschaft versuchen, „Eintrittskarten zum Teil zu weit überhöhten Preisen den Heimfans abzukaufen beziehungsweise auf anderen Wegen an Eintrittskarten zum Spiel zu gelangen“, so die Polizei. Zwar fanden auch zahlreiche Besiktas-Fans den Weg ins Stadion, hier blieb aber alles friedlich.

Von Robert Nößler

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