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Schmierereien in Markkleeberg nehmen Bezug auf rechte Demo in Leipzig

Am Wochenende Schmierereien in Markkleeberg nehmen Bezug auf rechte Demo in Leipzig

Der Neonazi-Aufmarsch am 18. März im Leipziger Süden wirft seinen Schatten über die Grenzen der Stadt hinaus. Am Wochenende sind in Markkleeberg gleich an drei verschiedenen Stellen Graffiti aufgetaucht, die zum Widerstand gegen die rechte Demo aufrufen.

Graffiti-Sprüher (Symbolbild)

Quelle: dpa

Leipzig. An drei verschiedenen Stellen sind am Wochenende in Markkleeberg Graffiti aufgetaucht. In diesen wird teilweise zum Widerstand gegen eine Neonazi-Demonstration am Samstag in Leipzig aufgerufen. An einer Oberschule in der Geschwister-Scholl-Straße tauchte ein 1,40 Meter mal 1,30 Meter großer Schriftzug in schwarzer Farbe auf: „18.03. Nazis jagen!“. In der nahen Kregelstraße wurde „SLM“ auf einen weißen Transporter gesprüht. Auf dem Fahrzeug wurde auch ein Aufkleber mit den Worten „AFA – Antifaschistische Aktion“ gefunden. In beiden Fällen steht die Höhe des Sachschadens nicht fest.

Im gleichen Zeitraum tauchte auch ein Schriftzug an einem Garagentor der August-Bebel-Straße auf. Dieses wurde mit „18.03. Nazis jagen!“ besprüht, an einer nahen Wand war ein Antifa-Zeichen zu finden. Der Sachschaden beträgt in diesem Fall etwa 1000 Euro.

Die Polizei Leipzig , die sich bereits intensiv auf das Demonstrationsgeschehen am Samstag einstellt, sucht nach Zeugen der Sachbeschädigungen. Diese werden gebeten, sich beim Polizeirevier Leipzig-Südost in der Richard-Lehmann-Straße oder telefonisch unter (0341) 30 30 100 zu melden.

joka

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