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Seniorin lässt sich von Betrügern nicht einschüchtern und ruft die Polizei

Telefonbetrug Seniorin lässt sich von Betrügern nicht einschüchtern und ruft die Polizei

Eine 74-jährige Leipzigerin sollte Opfer eines Telefonbetrugs werden und mehr als 18.000 Euro an einen vermeintlichen Staatsanwalt zahlen. Doch die Seniorin ließ sich trotz Pfändungsdrohungen nichts vormachen und rief die Polizei.

Der Mann am Telefon gab sich als Staatsanwalt aus. (Symbolfoto)

Quelle: dpa

Leipzig. Eine 74-jährige Frau aus Möckern sollte am Dienstagmorgen Opfer eines Telefonbetrugs werden. Nach Angaben der Polizei rief sie gegen 9.30 Uhr eine Frau an, die ihr mitteilte, sie müsse 18.360 Euro bezahlen, um einen offenen Vollstreckungshaftbefehl gegen sie abzuwenden. Die Frau am Telefon kündigte an, dass sich bald ein Staatsanwalt wegen der Sache bei ihr melden würde.

Dieser vermeintliche Staatsanwalt mit Namen Peter Braun meldete sich wenige Minuten später. Sollte die 74-Jährige die Summe nicht bezahlen, würden dreimal so hohe Prozesskosten auf sie zukommen, drohte er. Außerdem würden an Nachmittag zwei Polizisten und ein Gerichtsvollzieher kommen, und alles in ihrer Wohnung pfänden, wenn sie die Überweisung nicht sofort tätigen würde. Die 74-Jährige legte auf und erstattete Anzeige.

Die Anrufer konnte sie so beschreiben: Die Frau, die zuerst anrief, sprach hochdeutsch und war der Stimme nach etwa 50 Jahre alt. Der Mann, der sich als Staatsanwalt ausgab, sprach ebenfalls hochdeutsch und war der Stimme nach 45 Jahre alt.

pad

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